Osterburg (ama) l Handgemachte Musik erlebten am Sonnabend die Gäste im Möbelhaus von Matthias Apel in Osterburg. Zum alljährlichen Frühlingsfest spielte die Osterburger Band "No Limit" auf.

"Für mich ist es schön zu singen, egal, ob zu Pop- oder Blasmusik. Wenn ich mich dabei wohl fühle, ist das ein gelungener Abend", schwärmte Jutta Völzke, die ganz in ihrem Element war. Mit Lothar Ernst (Bass) und Mathias Klaus (Keyboard, Gitarre, Gesang) trifft sie sich einmal wöchentlich in Osterburg, um Neues zu proben. "Wir sind die, die von Tendance übrig geblieben sind", schob die Sängerin nach. Ach ja, Tendance, half sie auf die Sprünge, "das war die Band, die aus den Evergreens hervorgegangen ist." Ein anderer Name musste eines Tages her, weil sich die Musikrichtung änderte. Inzwischen sind sie zu dritt unterwegs, seit 2007 erfreuen sie das Publikum. Ein Höhepunkt in diesem Jahr wird wieder das Johanni-Fest in Kossebau sein, betonte Jutta Völzke. Von ihr gab es Sonnabend Musik von Frida Gold bis CCR. Und die Leute, die da waren, machten richtig Stimmung.

"Aber es waren nicht genug", stellte der Unternehmer fest. "Machste nichts, regen sich die Leute auf. Machste was, kommt keiner", ist sein Resümee. Darum ist für ihn mit Abendveranstaltungen Schluss. Viele hatten ihr Kommen zugesagt, "aber für 50 Leute kann ich das nicht mehr machen, auch wenn alle von der schönen Atmosphäre schwärmen." Plakate zu verteilen und den Raum herzurichten, fresse einfach zu viel Zeit nebenher.

Seit 13 Jahren hatte Matthias Apel ein Frühlings- und Herbstfest veranstaltet mit Unterhaltungsprogramm und Rabattaktion. So gehörte auch diesmal am Nachmittag eine Modenschau dazu. Diese Tradition will er aber fortsetzen.

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