Ein unterhaltsames Mitmach-Programm stellten die Lehrer und Schüler des Osterburger Markgraf-Albrecht-Gymnasiums am Sonnabendvormittag auf die Beine: Viel Betrieb herrschte zum traditionellen Tag der offenen Tür.

Osterburg l Nachdem Schulleiterin Elke Hein zuammen mit Schülersprecherin Paula Gitzel die Gäste in der Aula der Bildungssstätte begrüßten, übernahm der Schulchor unter Leitung von Corinna und Lothar Klein das Kommando, um musikalisch auf den Tag der offenen Tür einzustimmen.

Anschließend standen sämtliche Räume des Gebäudekomplexes offen: Eltern und künftige Schüler überzeugten sich von den modernen Kabinetten, informierten sich über Lehrpläne oder stellten beim Quiz ihr Wissen unter Beweis. An Unterhaltung mangelte es keineswegs. Im Bio-Raum nahmen die Gäste unter dem Mikroskop einen Süßwasser-Polypen ins Visier. Und ein Zimmer weiter, bei den Bio-Lehrern Sebastian Ziem und Michael Müller, standen schon etwas größere Anschauungsmaterialien im Vordergrund: Beispielsweise ein Hai-Gebiss, das Modell einer Ringelnatter und ein Straußen-Ei. Aus diesem lässt sich ein Omelett zubereiten, das etwa 30 Hühnereiern entspricht. Und von den Pädagogen war zu erfahren, das Biologie als Unterrichtsfach beliebt ist. "Ab Klasse zehn ist es abwählbar. Aber das machen die wenigsten", gab Sebastian Ziem Auskunft.

Zum Besuchermagneten entwickelte sich auch der Chemieraum, der sich in ein Labor verwandelte. Bei Lehrerin Stefanie Dankert wurden ein-Cent-Stücke vergoldet. Kommt die Münze mit Zinkpulver in Verbindung und wird erhitzt, entsteht eine Messing-Legierung. Und so glänzte das Cent-Stück hinterher goldig, freute sich auch Drittklässlerin Elisa Voigt über den gelungenen Versuch. Auch das hinter der Stadt- und Kreisbibliothek gelegene D-Gebäude nahmen die Gäste in Augenschein. Kunstlehrerin Angelika Troesken und ein Schüler-Quintett aus der fünften Klasse zeigten sich künstlerisch versiert, bearbeiteten Ton und stellten daraus ein im Nest sitzendes Huhn her.

Während kleine Wettkämpfe in der Sporthalle vonstatten gingen, stärkten sich die Besucher, die sich lobend über die moderne Stätte und deren Angebote äußerten, im Speise-Container mit Kuchen der Schülerfirma "Mag`s" Dass die Abkürzung MAG nicht nur für Markgraf-Albrecht-Gymnasium, sondern auch für "Miteinander aktiv gestalten" steht, wissen die Gäste spätestens seit Sonnabend.

Die Einrichtung besitzt seit Sonnabend auch eine neue Lautsprecheranlage samt Mikrofon. Freundeskreis-Vorsitzender Manfred Weber übergab das Präsent an Pädagoge Horst Janas.

 

Bilder