Wanzer (hse). Zum vergangenen Sonntag hatte der Vorstand des Anglervereins "Alandstrand" Wanzer seine 31 erwachsenen und drei jugendlichen Mitglieder zur Jahreshauptversammlung in das Mehrzweckgebäude der örtlichen Feuerwehr eingeladen. Vorsitzender Burkhard Radotzki zeigte sich bei der Begrüßung ziemlich überrascht, dass so viele Petrijünger der Einladung gefolgt waren.

Das sei im vergangenen Jahr bei den gemeinsam durchgeführten Veranstaltungen nicht immer so gewesen, merkte er bei seinem Resümee zu 2010 kritisch an. Gleich zum Jahresanfang wurden K2-Karpfen zur Bestandsverbesserung aus Gorleben beschafft und ins Angelgewässer "Achterberg" eingesetzt. Dort folgte auch am 8. Mai das traditionelle Anangeln und später ein gemeinsamer Arbeitseinsatz zur Bekämpfung des Schilfbewuchses und der üppig wachsenden Wasserpest. Es sei wirklich immer wieder der harte Kern, der seinen Pflichten nachkomme, obwohl zum Schluss fast immer in gemütlicher Runde gegrillt werde.

Zehn passionierte Angler nahmen gern das vom Verein organisierte Hochseefischen auf der Ostsee an. "Das war für alle ein Erlebnis! Wir sollten ähnliches des Öfteren anbieten und durchführen." Zufrieden zeigte sich der Vorsitzende mit der Teilnahme des Vereins bei der Vorbereitung und Durchführung des dörflichen Herbstmarktes. Die beschafften Forellen wurden geräuchert, anfangs zwar nur schleppend verkauft, dann aber gingen sie weg wie beim Bäcker die warmen Semmeln. Beim gemeinsamen Abangeln am Dandower Forellenteich konnte sich jeder selbst welche fangen.

Probleme werde es künftig nach dem Hochwasser geben, die Gewässer in der gefluteten Garbe zu erreichen. Hier ist der Vorstand in der Pflicht, mit dem THW entsprechende Vereinbarungen zu erzielen. Auch zur Klärung des Antrages der Auloser Angler, künftig eine gemeinsame Nutzung der vorhandenen Angelgewässer zu vereinbaren oder gar einen Zusammenschluss zu vollziehen, ist der Vorstand von der Versammlung in die Pflicht genommen, Entsprechendes auszuhandeln. Einstimmig wurde Bernd Bauer als neues Mitglied in den Verein aufgenommen. Einstimmig wurden auch die Änderungen im Statut genehmigt. Künftig finden Neuwahlen nur noch alle vier Jahre statt. Der Paragraph 14 der Satzung wird geändert; "Bei Auflösung des Vereins geht das Vermögen an den Windmühlen- und Heimatverein Garbe". Im Block und öffentlich wählten die anwesenden Mitglieder anschießend ihren "alten" Vorstand einstimmig wieder.