Osterburg (nm). Am 23. April kann das Osterburger Kreismuseum ein Jubiläum feiern. Denn an diesem Tag geht in und auf dem Gelände der Einrichtung der mittlerweile 20. Osterburger Ostermarkt über die Bühne. "Den Anstoß zu dem Markt hat Irene Mertens gegeben", erinnert sich Kreismuseumschef Frank Hoche. "Sie war im Wendland auf ähnliche Märkte gestoßen und hat diese Idee an uns herangetragen", fügt er hinzu. 1991 fand der erste Osterburger Ostermarkt statt, seitdem verwandelt sich das Kreismuseum alljährlich am Karsonnabend zu einem Basar, in dem Kunsthandwerk dominiert, der aber auch mit Unterhaltungsangeboten für die jüngeren und älteren Besucher aufwartet. "Lediglich einmal mussten wir den Markt ausfallen lassen, weil im Museum Umbauarbeiten stattfanden", sagt Frank Hoche.

Klar, dass sich die Organisatoren des Osterspektakels bemühen, die 20. Marktauflage in einen ganz besonderen Höhepunkt zu verwandeln. "Es wird viele Stände mit attraktiven Angeboten geben, schon jetzt haben wir jede Menge Zusagen von Kunsthandwerkern", verrät der Kreismuseumschef. Ebenso ist für die musikalische Unterhaltung längst Sorge getragen. "Die Osterburger Blasmusikanten werden vormittags spielen, am Nachmittag tritt der Gemischte Chor Osterburg auf", zählt Frank Hoche auf. Selbstverständlich sind auch Angebote für die jüngsten Besucher in Vorbereitung. Auf dem Hof des Museums könnte ein kleiner Streichelzoo seinen Platz finden, Apothekerin Ute Romahn kommt mit ihren Ponys zum Osterburger Ostermarkt, nennt der Museumschef zwei Beispiele.

Die Bemühungen der Organisatoren, den Markt angesichts des Jubiläums auszudehnen und nicht nur in der Einrichtung selbst und im Museumshof zu veranstalten, haben allerdings einen Dämpfer erlitten. "Denn von unserer Absicht, das vor dem Gebäude liegende Teilstück der Breiten Straße für den Verkehr zu sperren und in das Marktgeschehen einzubeziehen, müssen wir vermutlich Abstand nehmen", erklärt Frank Hoche. Grund sei die Baustelle auf der Kreuzung Bismarker Straße/Ballerstedter Straße/Werderstraße, durch die der Innenstadtverkehr derzeit schon Beeinträchtigungen erfahre. Deshalb sei eine komplette Sperrung aller Voraussicht nach nicht möglich, sagt der Museumschef. Nichtsdestotrotz soll aber zumindest der Gehweg für das Spektakel genutzt werden, macht Frank Hoche abschließend deutlich.