Vor zehn Jahren ging Facebook online. Das soziale Netzwerk war zunächst nur Studenten einer amerikanischen Universität vorbehalten. Doch schnell fand die Plattform immer größeren Zulauf.

Altmark l Als der 19-jährige Informatikstudent Mark Zuckerberg 2004 für seine Universität ein digitales Jahrbuch anlegte, ahnte er noch nicht, welches Ausmaß seine Idee haben würde. Zehn Jahre später ist Zuckerberg einer der reichsten Menschen der Welt.

Facebook ist mittlerweile 150 Milliarden US-Dollar wert und zählt 1,2 Milliarden Nutzer weltweit. Die meisten Mitglieder kommen aus den USA, Brasilien und Indien. Deutschland belegt mit etwa 26 Millionen angemeldeten Nutzern den zehnten Platz. Damit ist das soziale Netzwerk, das immer wieder mit seinen zweifelhaften Datenschutzrichtlinien für Furore sorgt, unangefochtene Spitze. Weit abgeschlagen auf dem zweiten Rang liegt Google+ mit rund 500 Millionen Nutzern.

Etwa sechs Stunden im Monat verbringt der durchschnittliche Nutzer auf Facebook, vor allem mit dem Smartphone oder Tablet. Das Anzeigengeschäft auf mobilen Geräten beschert dem Unternehmen den größten Umsatzanteil - über 53 Prozent. Auch der Fotodienst Instagram ist seit 2012 eine Tochter von Facebook. Seit der Übernahme hat sich die Nut-zerzahl verfünffacht.

Übrigens: Dass Facebook in Blau gehalten wird, ist kein Zufall. Denn Gründer Mark Zuckerberg ist rot-grün-blind.