Die Pfadfinder haben Müll in Salzwedel gesammelt. Damit wollten die Kinder und Jugendlichen ihren Beitrag für ein saubereres Stadtbild leisten.

Salzwedel l Arbeitshandschuhe, Müllbeutel, eine Schubkarre und ein Bollerwagen kamen am Donnerstag bei den jüngeren Pfadfindern (Wölflinge) des Pfarrbereichs St. Georg zum Einsatz. Zusammen mit Diakonin Holle Huygen-Thurn machten sich 14 Jungen und Mädchen auf den Weg. Von der Kindertagesstätte Spatzennest ging es in Richtung DEBA und dann zur Feuerwehr, um für Ordnung zu sorgen.

Auf die Frage, warum es zu solch einem Arbeitseinsatz kam, begründete Holle Huygen-Thurn: "Ich fahre hier oft mit dem Fahrrad lang und habe den ganzen Müll liegen sehen." Sie fügte weiterhin an: "Ich finde es eine Frechheit, was Leute in Salzwedel überall in die Natur werfen." Einer der fleißigen Helfer vor Ort erzählte: "Ich bin ein Tierfreund. Was hier alles hingeworfen wird, kann ich gar nicht glauben. Die Tiere fühlen sich bestimmt nicht wohl."

Um den Lebensraum der dortigen Wiesen- und Gebüschbewohner etwas freundlichen zu gestalten, sammelten die Jungen und Mädchen wirklich alles auf, was sie als Müll identifizieren konnten.

Dabei schwärmten die Kinder förmlich aus, um so viel Müll wie nur möglich, aufsammeln zu können. Neben Flaschen, Tüten mit alter Kleidung, verdorbenem Quark in einem Eimer oder kaputten weggeworfenen Fußbällen, wurden sogar Hauslatschen und Schuhe in den Gebüschen entdeckt.

Dem Arbeitseinsatz der Wölfinge vorausgegangen war die Müllsammel-Aktion der größeren Pfadfinder am Mittwoch. Sie sammelten von der DEBA in Richtung Sienau. An beiden Tagen kamen somit mehr als zehn Säcke Müll zusammen. Abgeholt wurde dieser am Freitag von Mitarbeitern des Wirtschaftshofes.

 

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