Arendsee (hrä) l In Arendsee tagte zum ersten Mal das Energieteam, das die Stadt im Rahmen des Projektes European Energy Award (eea) für eine effektive Energieversorgung fit machen will. Die Stadt Arendsee ist eine der ersten Kommunen im Land, die sich erfolgreich um die Aufnahme in dieses Förderprogramm beworben hat.

Teilnehmer der ersten Besprechung waren neben Bürgermeister Norman Klebe auch Vizebauamtsleiterin Monika Leue, die im Hauptamt für das Gebäudemanagement zuständige Mitarbeiterin Beate Hohndorf, Stadtrat Jens Reichardt aus Sanne, Regine und Klaus Ziegert und Gastwirt Bernd Reuter aus Arendsee sowie Gerd Wolf aus Dresden und Lutz Bachmann aus Salzwedel.

Der eea ist ein internationales Qualitätsmanagementsystem, mit dem Kommunen auf dem Weg zu mehr Energieeffizienz unterstützt werden. Dazu wird jetzt ein Maßnahmenkatalog zur Analyse und Bewertung der energie- und klimaschutzpolitischen Arbeit in der Kommune durch ein fachkundiges Team aus Bürgern und Mitarbeitern der Stadtverwaltung erstellt. Dieses Team wird durch Gabi Zink-Ehlert von der seecon-Ingenieure-GmbH aus Berlin begleitet. Das Berliner Ingenieurbüro hat Erfahrung auf dem Gebiet.

Für Norman Klebe ist es das Ziel, dass Arendsee erfolgreich am Wettbewerb teilnimmt, und am Ende goldprämiert wird. "Dies würde sich dann auch besonders für die Einheitsgemeinde auszahlen, denn neben den konkreten Einsparungen bei Energiekosten winken auch bessere Konditionen bei Förderprogrammen im energetischen Bereich", machte Jens Reichardt klar.

Für ihn sei es wichtig, dass auch die Ortsteile in den Prozess eingebunden werden. "Bezahlbare Energie ist für alle Einwohner der Stadt Arendsee wichtig", betonte er. Seine Hoffnung: Viele Einwohner sollen sich in den Prozess einbringen. Vor allem in der Nutzung der Erdwärmeressourcen werden Entwicklungspotenziale für die Region gesehen.

Am 9. Juli tagt das Energieteam wieder. Dann geht es um einen Fragebogen zur Erfassung der Energiesparpotenziale.