Die Turnhalle der berufsbildenden Schule in Salzwedel war am Montag sehr gut besucht. Über 300 Fußballbegeisterte kamen, um sich einen Platz im Bundesfinale der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour erspielen zu können.

Salzwedel l Menschen werden aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Nationalität, ihrer Religionszugehörigkeit, ihrer Geschichte, ihrer Körpergröße, ihres Alters, ihres Geschlechts oder ihrer Sprachkompetenz diskriminiert. Diesem Trend, der allgegenwärtig ist, möchten die Verantwortlichen der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour entgegenwirken.

Soccer-Tour soll bei Umgang mit Diskriminierung helfen

Die Veranstaltung ist ein bundesweit angelegtes Integrations- und Präventionsprojekt, welches die individuellen Einstellungen und Verhaltensweisen der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen reflektiert und somit bei der Entwicklung von Handlungskompetenzen im Umgang mit Diskriminierung helfen soll.

Am Montag kamen 112 Mannschaften in die Sporthalle der Berufsbildenden Schule Salzwedel, um sich einen der begehrten Plätze für das Bundesfinale der Soccer-Tour zu erspielen. Das schafften auch einige Teams aus Salzwedel. Zum Beispiel die Mannschaften "Pedro und Janina 2" oder die "Salzwedelerschnittchen". Dabei kam es am Ende aber nicht nur auf die Tore an. Auch der faire Umgang auf den Spielfeldern wurde von den Schiedsrichtern bewertet. Bei unfairem Verhalten konnte es auch schon mal Minuspunkte für die Mannschaften geben.

Insgesamt 15 Teams haben es direkt in das Deutschlandfinale geschafft. Sie dürfen in ihrer jeweiligen Altersgruppe vom 24. bis 27 Juli in Prora auf Rügen um den Titel kämpfen. Alle anderen Platzierten (siehe Infokasten) haben die Möglichkeit, am Sonnabend, 28. Juni, in Leuna beim Landesfinale den Einzug in das Bundesfinale zu schaffen.

Weitere Informationen auf www.soccer-tour.de

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