Der Erfolg des Amula-Open-Air bescherte den Veranstaltern unerwartete Probleme. Diese wollen sie bis zum kommenden Sommer beheben.

Salzwedel l Zwei Tage nach dem Amula-Open-Air sind die beiden Organisatoren Maxim Sachraj und Ron Sem noch immer von der Resonanz überwältigt. "Das Festival wurde im Vorfeld für 1000 Leute geplant", erklärt Ron Sem im Gespräch mit der Volksstimme. Doch trotz des schlechten Wetters, wollten weit mehr als 1000 Menschen in den Salzwedeler Burggarten. Das stellte die Veranstalter vor einige Probleme und führte im Nachhinein zu Kritik, die sich hauptsächlich im sozialen Netzwerk Facebook entlud.

Die beiden Salzwedeler Sem und Sachraj haben sich die geäußerte Kritik genau durchgelesen und wollen beim Fest im kommenden Jahr darauf reagieren. Denn sie planen definitiv eine Neuauflage des Amula. "Die Enttäuschungen nehmen wir als Motivation, um das Festival besser zu machen", sagt Maxim Sachraj und weist darauf hin, dass einige Probleme nicht hausgemacht waren. Die Firma, die eine Shisha-Lounge aufbauen wollte, habe bei Magdeburg eine Panne gehabt und musste wieder umkehren. Die Lasershow sei im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen, da wegen des Regens die Gefahr bestanden habe, dass die Technik beschädigt werde, erklärte Maxim Sachraj.

Einige Besucher monierten außerdem, dass sie trotz Eintrittskarte, nicht mehr auf das Festivalgelände durften. "Alle, die das betrifft, können ihre Tickets in der Essbar in Salzwedel abgeben und erhalten für das Amula im kommenden Jahr einen Gästelisten Platz", sagt Ron Sem. Damit es 2015 keine Kapazitätsprobleme gibt, wollen die Veranstalter beim nächsten Mal mit 3500 Besuchern planen. Außerdem werde eine zweite Kasse am Burggarteneingang Holzmarktstraße eingerichtet.

"Im kommenden Jahr packen wir ordentlich was drauf", verspricht Maxim Sachraj und ergänzt: "Manches haben wir uns aus finanzieller Sicht noch nicht getraut, da wir mit dieser Resonanz nicht gerechnet hatten."

Einen weiteren Aspekt, den die beiden Salzwedeler unbedingt verbessern wollen, ist die Bühnentechnik. Die Probleme werden sich nicht wiederholen, versprechen die Veranstalter. "Wir möchten uns auch noch einmal ausdrücklich bei Blocks`n`Rox dafür entschuldigen", erklärt Maxim Sachraj. Das Hip-Hop-Duo hatte seinen Auftritt beim Amula abgebrochen.

Die Planungen für das nächste Amula sollen noch in diesem Jahr beginnen. Doch bevor es in die nächste Festivalrunde geht, tun die Organisatoren noch einigen Einrichtungen und Vereinen in Salzwedel etwas Gutes. So gehen aus den Einnahmen Spenden an das Mehrgenerationenhaus, die Goodfoot Skateboarder und an die Kickerfreunde Salzwedel.

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