Arendsee (hrä) l Die Bürgerarbeit gibt es bald nicht mehr, der Bundesfreiwilligendienst ist mit einer nachträglich eingeführten Altersbegrenzung nicht mehr überall möglich. Trotzdem scheint für das Problem der Platzpflege im Fußballstadion des Sportvereins SV Arendsee 1920 am Harper Weg eine Lösung in Sicht: Möglicherweise kann eine Beschäftigung auf geringfügiger Basis sichern, dass der Rasen kurz und die Anlagen auch weiterhin in Schuss gehalten werden.

"Die Gespräche mit dem Vereinsvorstand und der Kassensturz mit Schatzmeister Martin Retzlaff und unserer Kämmerin Sigrid Lüdecke von der Verwaltung der Einheitsgemeinde laufen darauf hinaus", hatte Arendsees Bürgermeister Norman Klebe auf Volksstimme-Nachfrage erklärt. Die finanzielle Lage und die Bereitschaft der in Frage kommenden Personen werden derzeit geprüft.

Bereits im Frühjahr hatte Vereinsvorsitzender Gerald Werner auf die prekäre Lage aufmerksam gemacht, wenn die Maßnahme der beiden Bürgerarbeiter im Oktober ausläuft. Denn die ehrenamtlichen Vereinsmitglieder seien mit der Platzbewirtschaftung überfordert.