Als eine "unversiegbare Kraftquelle für die gesunde und gute Entwicklung unserer Gesellschaft" bezeichnete Oberbürgermeisterin Sabine Danicke das ehrenamtliche Engagement in der Stadt Salzwedel.

Salzwedel l in guter Tradition ehrt die Hansestadt Salzwedel ehrenamtlich Tätige aus den verschiedenen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Dazu wird jährlich thematisch eine bestimmte Gruppe der ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger - vorrangig aus dem Vereinsleben - durch die Oberbürgermeisterin zu einer Festveranstaltung eingeladen. In diesem Jahr war dies der Bereich Sport. Vertreter zahlreicher Vereine nahmen am Donnerstagabend im Kulturhaus von Danicke die "höchste Anerkennung und Dankbarkeit für ihr unermüdliches und erfolgreiches Engagement" entgegen.

Langer Atem und Unterstützung wichtig

4045 aktive sowie passiv unterstützende Mitglieder wirken allein in den 39 Sportvereinen der Hansestadt. Danicke freute sich, wie viele Vereine sich immer aufs Neue Gedanken um junge Leute machen. Bedeutungsvolle Stunden verdanke man den Menschen, die sich intensiv in eine Sache hineinknien; die für ein lebenswertes, heimatliches Salzwedel stehen und stehen wollen. "Ohne diese Entscheidung Einzelner müsste unsere Gesellschaft auf einen Großteil an Lebensqualität, an menschlicher Hilfe, Ermutigung und Entwicklung, an Bewahrung von Geschichte verzichten", sagte Danicke.

Exemplarisch stellte sie die GoodFoot Skateboarder, die Turner der WSG "Jenny Marx", die Lok- und die Eintracht-Fußballer, die Skatspieler sowie die Kickerfreunde Salzwedel heraus. Danicke freut sich auch über die Erfolge der BSV-Fußballer und Bogenschützen. Um diese sehr guten Leistungen erbringen zu können, seien neben dem sportlichen Talent auch ein "unersetzlichen Einsatz, ein langer Atem und immense Unterstützung durch die Familien nötig".

Und obwohl der individuelle Beitrag zum Allgemeinwohl zum sinnerfüllten Leben des Einzelnen gehört, könne die Stadt Menschen für ihr wertvolles, unbezahlbares, bürgerschaftliches Engagement nie genug danken. Alles aus sich herauszuholen verleihe Jüngeren und Älteren stärkende Flügel fürs Leben, gemeinschaftliche Ziele verbänden. "Es entwickeln sich Kameradschaft und Freundschaften. Jubel und Misserfolg werden geteilt wie in einer Familie. Und so mancher hatte im Sportverein tatsächlich seine zweite Kinderstube", sagte Danicke, die damit die Arbeit und das Wirken sämtlicher Sportler, Trainer und Betreuer würdigte. Und sie fügte hinzu, dass die "Sportstadt Salzwedel trotz schwierigster finanzieller Situation auch weiterhin Unterstützung leisten wird".