Arendsee (hrä) l Seit Dezember wartet Arendsees Bürgermeister Norman Klebe auf ein Signal von einem potenziellen Investor, der in Arendsee einen Kletterpark errichten wollte. "Im Oktober gab es ein erstes Treffen, bei dem ich die möglichen Standorte für so einen Hochseilgarten vorstellte", erklärte er gestern.

Im hinteren Strandbadbereich, hinter dem Campingplatz und zwischen Sauna und Strand gebe es städtische Grundstücke, die sich für das Projekt eigneten.

Ziel: Mehr Attraktivität für touristisches Angebot

Nachdem sich in Salzwedel keine Areale und Interessenten gefunden hätten, habe er sich für das Vorhaben starkgemacht. "Das würde unser touristisches Angebot attraktiver machen und böte den Besuchern auch Freizeit- und Quartiersmöglichkeiten im Umfeld", so Klebe mit Blick auf das Kindererholungszentrum (KiEZ) , die Wellnessfarm, das Integrationsdorf (IDA) und den Sportplatz sowie Strandbad und Bootsverleih.

Zumal ein Hochseilgarten den Niedrigseilparcours im KiEZ ergänzen würde.

Allerdings sei nach dem ersten Treffen nichts weiter passiert. Ein im Dezember vereinbarter Vororttermin sei vom Investoren und Kletterparkbetreiber nicht wahrgenommen worden. "Wir haben auf ein Zeichen gewartet, aber vergeblich", meinte Klebe.

"Jetzt wollen wir uns melden, denn wir sind nach wie vor an einem Kletterpark sehr interessiert." Nächste Woche wolle er wieder Kontakt aufnehmen.