Salzwedel/Arendsee (hi). Mit ihren liebevoll in Schuss gehaltenen Gefährten aus DDR-Produktion haben Autoliebhaber aus nah und fern am Wochenende in Salzwedel die Blicke der Passanten auf sich gezogen. Die insgesamt 22 Erwachsenen und 6 Kinder waren zum Camping im benachbarten Arendsee und nutzten den Termin der Friedensfahrt für einen Abstecher in die Hansestadt. Drei Wartburg und acht Trabant tuckerten in die Innenstadt.

Gelenkt wurden die Zwei- beziehungsweise Viertakter von Begeisterten aus Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Ausflügler kamen aus dem Raum Salzwedel, aber auch aus Boitzenburg, Wolfenbüttel, Parchim, Goslar, Nienburg und Wernigerode.

Das sogenannte "Anqeken" -in Anlehnung an den DDR-Wohnwagen Qek - fand auf dem Campingplatz Am Elsebusch statt. "Das ist kein offizielles Treffen, sondern nur für befreundete Clubs beziehungsweise Einzelkämpfer", so Mathias Simon von den Salzwedeler Trabant- und IFA-Freunden. "Wir beginnen damit unsere Saison." Im Laufe der Jahre habe es sich eingebürgert, dass das "Anqeken" in der Altmark stattfindet und das "Abqeken" im Harz. Dies werde dann von der Trabant IG Wernigerode organisiert. Nach dem Besuch der Kleinen Friedensfahrt in Salzwedel stoppten die Camper bei Fischer Wilfried Kagel in Zießau am Arendsee. Dort stärkten sich alle mit einer opulenten Mahlzeit. "Danach hat man uns auf dem Campingplatz gefunden. Es gibt eben viel zu erzählen nach einem halben Jahr Winterpause", erzählte Mathias Simon schmunzelnd.

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