Schönebeck (ky) l Das von der Stadtverwaltung geplante Grundwasserpegelmesssystem stößt weiterhin auf Kritik bei den Schönebeckern. So schreibt Dietrich Klemme, dass er "problemlos den Grundwasserstand messen kann, allerdings bezogen auf Oberkante Kellerfußboden". Deshalb, so der Schönebecker, "erkläre ich mich bereit, als Messstelle zu fungieren und die Werte täglich zu melden." Seiner Meinung nach gebe es noch einige Bürger in der Elbestadt, die ebenso als Messstelle dienen könnten. Sein Wert am Sonntag betrug sechs Zentimeter, schließt Klemme seine Wortmeldung ab.

Ebenfalls in der Redaktion gemeldet hat sich Gerhard Knorr aus Calbe. "Wenn wir 15 Jahre Trockenheit gehabt hätten und die Höhe des Grundwassers nicht auf allen Feldern und am Wasserstand in Seen und Kiesgruben zu erkennen wäre, könnte man vielleicht über eine derartige Sache nachdenken." Gerhard Knorr würde allerdings "auch für weniger Geld den Wasserstand zum Beispiel des Seehofes wöchentlich melden". Seiner Meinung nach sollten Maßnahmen realisiert werden, die den Grundwasserstand entschieden senken. Seine abschließende Frage lautet: "Was soll Verbraucherschutz, wenn kein Verbraucher vor Verlust oder zumindest Minderung seines Eigentums geschützt wird?"