Jetzt ist es amtlich: Der Schönebecker Drei-Brücken-Lauf erfährt seine Neuauflage. Stadt, Elbufer Förderverein und Schönebecker Sportclub haben sich wieder zusammengetan, um diese Laufveranstaltung zu organisieren.

Schönebeck l In die Hände von Laufbegeisterten gehört die Stadt Schönebeck - zumindest für einen Tag. Deshalb haben sich die Stadtverwaltung, der Elbufer Förderverein und der Schönebecker Sportclub wieder gefunden, um den Schönebecker Drei-Brücken-Lauf zu organisieren. Damit erlebt diese Laufveranstaltung nach ihrer Premiere im vergangenen Jahr eine Neuauflage. Und es soll keine Eintagsfliege sein.

"Das könnte eine schöne Tradition werden", sagt Joachim Schulke, Kultur- und Sportdezernent in der Verwaltung. Wie schon 2013 wird die Stadt der Veranstalter sein. Zur Unterstützung hat sich Schulke außerdem zwei Vereine mit ins Boot geholt. Denn: "Uns als Stadt fehlen das Geld und Personal, um solch ein Event allein zu stemmen", schätzt der Dezernent ein.

Also wird es die selbe Organisations-Konstellation wie 2013 geben. Das heißt, der Schönebecker Sportclub ist für den sportlichen Teil zuständig, während der Elbufer Förderverein für die Finanzierung verantwortlich zeichnet.

Als Termin haben sich die Verantwortlichen den Sonntag, 5. Oktober, ausgeguckt. Sollte der Lauf tatsächlich zur Tradition werden, so soll er dem Willen der Organisatoren nach immer um den Feiertag, den 3. Oktober, herum stattfinden.

"Ich denke so im Team haben wir eine gute Konstellation gefunden", schätzt Joachim Schulke ein. Das sieht auch Martin Hennig, Vorsitzender des Elbufer Fördervereins, so. "Die Resonanz ist im vergangenen Jahr fantastisch gewesen", begründet er, warum sich seine Ehrenamtlichen für die Neuauflage des Drei-Brücken-Laufs entschieden haben. "Viele Teilnehmer hatten uns damals auch gefragt, ob es diesen Lauf wieder geben wird", erzählt er auf Volksstimme-Nachfrage.

"Wir sind guten Mutes, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine so tolle Laufveranstaltung schaffen", sagt Martin Hennig weiter. Und daran tragen alle Beteiligten bereits ihren Teil. Der Vorsitzende rechnet mit Kosten in Höhe von rund 7000 Euro. Die will der Verein bis zum 5. Oktober durch Sponsoren akquirieren. "2013 hatten wir mit Kosten in Höhe von 9000 Euro gerechnet", sagt er. Darin inbegriffen waren auch die T-Shirts, von denen jeder Teilnehmer eines als Andenken erhalten hatte.

"Da die Laufsportler heutzutage aber eher Funktionswäsche tragen als die günstigeren Baumwoll-Shirts, die wir verteilt hatten, haben wir uns dagegen entschieden, erneut solche Kleidung zu verschenken", sagt er. Das sei bereits eine Kosteneinsparung. Und genau diese soll sich ebenso in der Startgebühr widerspiegeln. "Wir werden sie von acht auf sechs Euro senken", kündigt Martin Hennig an.

"Für dieses Jahr haben wir bereits einige Sponsoren im Blick, die sich auch 2013 schon für den Lauf stark gemacht haben", sagt Hennig, dass er guter Hoffnung ist, die Kosten vorab decken zu können. Als Hauptsponsor habe sich schon die Stadtwerke Schönebeck GmbH bereit erklärt. Das stimmt den Vereinsvorsitzenden zuversichtlich.

2013 haben 505 Frauen, Männer und Kinder am ersten Drei-Brücken-Lauf mitgemacht. Ein ähnliches Ergebnis, wenn nicht sogar ein noch besseres, wollen die Verantwortlichen mit der Neuauflage erreichen. Wie gehabt wird es die kleine Runde über 6,6 Kilometer oder die große über 13,26 Kilometer zu meistern geben. Die Route startet am Salzblumenplatz und führt über die Salinebrücke, Schönebecker Elbauenbrücke sowie Ernst-Thälmann-Brücke.

Ebenfalls gleich bleibt, dass der Drei-Brücken-Lauf in den Solvey-Cup - eine Laufserie im Salzlandkreis - integriert ist.

Noch ist es einen Moment hin bis zum 5. Oktober. Doch den Termin sollten sich Laufbegeisterte jetzt schon im Kalender notieren. Für Martin Hennig steht jedenfalls fest: "Ich werde auch in diesem Jahr wieder selbst mitlaufen."

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