Hochwasser, neues Gerätehaus, Aktivitäten, Ausbildung und Dienste - das Jahr 2013 war voller Ereignisse für die Freiwillige Feuerwehr Schwarz. Ortswehrleiter Stefan Ede zieht Bilanz auf der Jahreshauptversammlung der Wehr.

Schwarz l Die erste Jahreshauptversammlung im neuen Feuerwehrgerätehaus in Schwarz. Wo man sonst aufgrund des Platzmangels Knie an Knie und Schulter an Schulter saß und sich über jeden Gast freute, der noch reinpasste, da es so auch schneller wärmer wurde, begrüßte einen dieses Mal ein schöner, heller, warmer Raum, in dem jeder genügend Platz hatte und bequem saß. In völlig entspannter Atmosphäre also eröffnete Ortswehrleiter Stefan Ede die Jahreshauptversammlung, und kam schnell auf das neue Heim der Ortswehr zu sprechen. Denn die Einweihung des Gerätehauses gehört definitiv zu einem der Höhepunkte von 2013 für die 24 Mann starke Ortswehr Schwarz. Auch die Altersabteilung mit vier Kameraden ist begeistert von den neuen vier Wänden.

Der zweite Höhepunkt in 2013 sorgte für die Verschiebung der Einweihung des Gerätehauses: das Hochwasser. Allein etwa 30 Einsätze der kleinen Ortswehr fallen auf das Ereignis. Unermüdlich waren hier die Kameraden im Einsatz. Gottesgnaden und Trabitz waren ihre Einsatzorte, später auch der Pappeldamm. Außerdem unterstützten die Kameraden auf dem Boot der Wasserwehr Einsätze bei Groß Rosenburg und Breitenhagen. Zusammen mit der Stadtwehr Calbe wurden hier 8117 Einsatzstunden zugebracht.

Doch gab es noch weitere Einsätze neben dem Hochwasser. Sieben Brandeinsätze zählt die Ortswehr Schwarz in 2013. Brennende Heuballen oder Brände in Gartenanlagen mussten hier gelöscht werden.

Auf so viel Einsatzzeit kam dann noch die Dienst- beziehungsweise Ausbildungszeit der Kameraden. 27 Dienste mit jeweils zwei Stunden Ausbildung standen bei jedem auf dem Programm. Dazu noch vier Samstagsausbildungen und vier gemeinsame Dienste mit der Stadtwehr Calbe. Resultate davon sind unter anderem zwei neue Maschinisten und gesicherter Umgang mit Kettensäge und Booten. "Besonders freue ich mich über die älteren Kameraden, die sich alle noch einmal auf die Schulbank gesetzt haben und die Digitalfunkausbildung mitgemacht haben", lobt Ede.

Nach so einem ereignisreichen Jahr blieb Ede nur, noch einmal Danke zu sagen. Danke für den Einsatz und Verzicht auf viel Privatleben der Kameraden.