Schönebeck (fm) Großes passiert in der Feldeinsamkeit zwischen Schönebeck und Pömmelte. Hier wird eine sogenannte Kreisgrabenanlage rekonstruiert. Gestern war erster Spatenstich für die aufwendigen, vom Denkmalschutz begleiteten Arbeiten. Was bisher rein theoretisch und nur eine Bekundung war, nimmt nun also konkrete Züge an.Dazu muss gesagt werden, dass es sich bei der von Archäologen 2006 freigelegten, mehr als 4000 Jahre alten Kreisgrabenanlage um einen Bereich handelt, den die Menschen einst als Kultstätte genutzt haben. Vergleichbar ist das Rund mit seinen 115 Metern Durchmesser mit dem walisischen Stonehenge. Deshalb wird die Schönebeck-Pömmelter Anlage von Fachleuten auch als mitteldeutsches Stonehenge bezeichnet. Mehr dazu am Sonnabend in der Volksstimme.

   

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