Nur wer Geld einnimmt, kann investieren. Die Stadt hat mehrere Einnahmequellen, wie die Steuern. Gleichwohl ist die Liste der zu bezahlenden Leistungen lang.

Schönebeck l Mit 19,553 Millionen Euro Steuereinnahmen rechnen die Verantwortlichen in der Stadt in diesem Jahr. Den größten Anteil hiervon macht die Gewerbesteuer mit 9 Millionen Euro aus. An zweite Stelle kommen die Gemeindeanteile an der Einkommenssteuer (6,083 Millionen Euro) und an dritter Stelle die Grundsteuer B (Steuer auf das Eigentum an Grundstücken, 2,716 Millionen Euro).

Ebenfalls Bestandteil der Steuereinnahmen sind Grundsteuer A (auf Grundstücke der Landwirtschaft, 82000 Euro), Gemeindeanteile an der Umsatzsteuer (1,37 Millionen Euro), Vergnügungssteuer (95000 Euro), Hundesteuer (112000 Euro) und Zweitwohnungssteuer (95000 Euro).

Der städtische Haushalt speist sich nicht nur aus Steuern. So sind für 2014 beispielsweise 74 000 Euro geplant, die sich aus Säumnisgebühren, Stundungszinsen, Vollstreckungsgebühren und Mahngebühren Stadtkasse ergeben.

Grundstücksverkauf soll 182900 Euro einbringen

Weiterhin sind im Haushalt Verwarngelder des Straßenverkehrsamtes mit 120000 Euro eingestellt, genauso wie die Veräußerung von Grundstücken im Industriepark West mit 182 900 Euro.

Am Montag, 30. Juni, werden die Mitglieder des Stadtrates über den Haushalt befinden. In dieser Woche beraten die Fachausschüsse. Den Anfang haben die ostelbischen Ortschaftsräte am Montag gemacht, gestern folgten Bau- sowie Finanzausschuss. Heute befassen sich die Ausschüsse Kur sowie Wirtschaft mit dem Haushalt der Stadt.