Schönebeck (dw) l Die Stadtwerke in Schönebeck übernehmen die Wasserversorgung in der Elbestadt und ihren ostelbischen Ortsteilen. Aus der Vergangenheit rührt her, dass jede Kommune, also auch die damals selbständigen Dörfer Plötzky, Ranies und Pretzien, einen eigenen Wasserkonzessionsvertrag mit dem kommunalen Versorger abgeschlossen hat. Die Verwaltung will das nun vereinheitlichen und hat einen neuen Vertrag aufgesetzt, der das gesamte Stadtgebiet umfasst. Für das Wasser soll es ab 2015 wie für die Strom- und Gasversorgung in Kernstadt und Ostelbien einen Vertrag geben. Dem soll der Stadtrat in seiner Sitzung am 20. November per Beschluss zustimmen.

Geregelt ist in dem Kontrakt nicht nur, dass die Stadtwerke das Wasser liefern, sondern auch Netzbetreiber sind. Das sei für eine "qualitativ hochwertige und hygienisch einwandfreie Trinkwasserversorgung erforderlich", heißt es von der Verwaltung, die damit nicht zuletzt auch die Versorgungssicherheit als gewährleistet ansieht.

Die Stadtwerke verpflichten sich mit dem Vertrag, die Stadt in alle Versorgungs- und Investitionsmaßnahmen, die das Trinkwasser betreffen einzubeziehen und Hinweise zu beachten. Der Versorger trägt Kosten für Reparatur und Ersatz an Infrastruktur und Technik für Wasser, zusätzlich auch, wenn Grund und Boden Dritter berührt sind.

Für alles zahlen die Stadtwerke eine Konzessionsabgabe an die Stadt nach geltenden Vorschriften. Über die variable und von verschiedenen Faktoren abhängige Höhe sagen die Vertragspartner öffentlich nichts.

Der Wirtschaftsausschuss hat in seiner Sitzung dem Vertragsentwurf einstimmig seine Zustimmung gegeben.