Wenn das Friedrich-Schiller-Gymnasium zum Tag der offenen Tür einlädt, strömen die Gäste in die Saalestadt. So konnten am Sonnabend zukünftige Fünftklässler die traditionsreiche Schule unter die Lupe nehmen und ehemalige Schüler gern in Erinnerungen schwelgen.

Calbe l "Es ist ein langer Weg, aber wenn ihr euch dafür entscheidet, könnt ihr an dieser Stelle in acht Jahren eure schriftlichen Abiturprüfungen ablegen und einen hochwertigen Abschluss erlangen", sagte der stellvertretende Schulleiter Manfred Bäthge in der voll besetzten Aula. Wie dieser neue Schul- und Lebensabschnitt konkret aussieht, ließen sich die Grundschüler mit ihren Eltern, Großeltern und Freunden in den Fachräumen gern von den Schülern und Lehrern zeigen. Dabei wurde immer wieder eindrucksvoll deutlich, wie sehr sich die Schilleraner mit ihrer Schule identifizieren. Dicht umlagert waren auch in diesem Jahr die Fachräume der Naturwissenschaften mit ihren Experimenten. So blitzte es im Physikraum, im Chemieraum brannte Zucker lichterloh und in der Biologieabteilung wurden winzige Lebewesen unter dem Mikroskop plötzlich riesengroß. Der Kunstraum lud zu kreativen Techniken ein, im Musikraum standen verschiedene Instrumente zum Probieren bereit. Auch die angebotenen Fremdsprachen wussten sich neben Erlebnissen der regelmäßigen Auslandsreisen mit französischen Crêpes oder Russisch Brot kulinarisch zu präsentieren. "Bei uns ist der Bedarf an Fördermöglichkeiten und Freizeitgestaltung ungebrochen groß", sagt Schulfachkoordinator Rolf-Uwe Friederichs, der angesichts der guten Resonanz wieder auf drei neue fünfte Klassen hofft. Von vielen Arbeitsgemeinschaften im Rahmen der Ganztagsschule präsentierten sich unter anderem die wirbelnde Theatergruppe um Leiterin Anke Rohde, der Presseklub mit seiner Schülerzeitung "Schillers Feder" und die Schachspieler, von denen Leiter Georg Mollwitz für eine Kurzpartie ans Brett lockte. Auch das gibt es: 17 Kickerinnen kommen mittwochs zur AG Mädchenfußball in der benachbarten Heger-Sporthalle zusammen.

Das Schillergymnasium stellte erneut seinen guten Ruf weit über die Stadtgrenzen hinaus eindrucksvoll unter Beweis.

   

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