Schönebeck (fih) l Während der Sitzung des Stadtrats am Donnerstag war die drohende Schließung des Freibades in der Barbarastraße ein Thema. Im Rahmen der Einwohnerfragestunde machten sich die Schülerinnen Laura Pillat (15) und Naemi Rechow (15) für den Weiterbetrieb der Badeanlage stark. Sie begründeten ihr Anliegen mit dem Mangel an anderen Freizeitalternativen in der Stadt und dass ein Ausweichen auf umliegende Badeorte für viele Bürger nicht erschwinglich sei. Die Diskussion des Anliegens wurde auf die Beschlussfindung am 19. März verlegt. Dort soll über die Zukunft des Freibads entschieden werden.

Vielleicht kann Schönebeck von Zerbst lernen

Stadtrat Mark Kowolik (parteilos) informierte, dass der Geschäftsführer der Stadtwerke Anhalt-Zerbst für eine Diskussionsrunde zur Verfügung stehe. Dort ist das Modell eines von den Stadtwerken betriebenen Freibads bereits umgesetzt worden. Stadtrat Torsten Pillat (CDU) verkündete, dass seine Partei diese Möglichkeit gerne annehmen werde. Zudem unterbreitete er den Vorschlag, dass jede Fraktion zwei Vertreter zu dieser Fragestunde abstellen könne.