Während viele Hecklinger in der Silvesternacht lang anhaltend Raketen abfeuerten, haben die Einsatzkräfte der Feuerwehr einen ruhigen Rutsch gehabt. Die Überreste der "Böllerei" verlangten den Mitarbeitern vom Stadtbaubetrieb ebenfalls keine Sonderschichten ab.

Hecklingen l Die Hecklinger begrüßten das neue Jahr 2014 mit einem tosenden Raketenfeuerwerk. Vom Wachtberg aus war das besonders schön anzusehen (siehe Foto). Und auch die Männer und Frauen der Feuerwehren konnten privat feiern. "Wir mussten zu keinem Einsatz ausrücken", berichtet Stadtwehrleiter Heinz Broda. Die ganzen Feiertage über, also auch Weihnachten, gab es seinen Worten zufolge keinen Anlass für einen Alarm.

"Mussten zu keinem Einsatz ausrücken"

Aus Sicht der Stadtverwaltung verlief der Jahreswechsel ebenfalls problemlos ab. Der Bürgermeister der Stadt Hecklingen, Hans-Rüdiger Kosche (CDU), sprach gestern ebenfalls von einer ruhigen Nacht für die Einsatzkräfte.

Schäden, hervorgerufen durch Böller oder Raketen, seien zum Glück ebenfalls nicht zu verzeichnen gewesen, zeigte sich der Bürgermeister darüber erfreut. Zumal die Hecklinger das neue Jahr 2014 um Mitternacht lang anhaltend mit einem tosenden Feuerwerk begrüßt hätten.

Dem Bürgermeister sei berichtet worden, dass der Raketenzauber mindestens eine Stunde lang seinen Höhepunkt fand. Die Überreste der Knallerei wurden in den Ortsteilen gestern beseitigt. In Hecklingen waren die Mitarbeiter vom Stadtbaubetrieb im Einsatz. Gegen 7.30 Uhr rückte der Trupp aus. Am Nachmittag war die Arbeit abgeschlossen. Das Fazit fällt positiv aus. Stadtbaubetriebsgeschäftsführer Lothar Peters sagte, dass seine Mitarbeiter keine Sonderschichten fahren mussten, da sich der Müll im Vergleich zu den Vorjahren in Grenzen hielt. Seine Männer hätten weniger zu tun gehabt als sonst. Die Frage, ob es spezielle "Brennpunkte" gab, konnte Peters verneinen. Orte oder Plätze, die besonders schlimm ausgesehen hätten, gab es nicht, so der Betriebschef.

Das habe sich bereits am Morgen des 1. Januar abgezeichnet. Peters berichtet, dass er immer an Neujahr eine Runde durch den Ort dreht, um abzuschätzen, ob der Aufräumtrupp sofort ausrücken muss. In diesem Jahr sei das nicht nötig gewesen. Der Start am gestrigen Tag habe genügt, so Peters.