In Hecklingen haben die Sternsinger den Segen Gottes in über 30 Haushalte gebracht. Sie klopften auch im Rathaus an und besuchten die Wohnstätte "Am Wachtberg", wo Menschen mit Handicap leben.

Hecklingen (kkn/nme) l Gerade dort, wo Gesundheit und Wohlergehen keine Selbstverständlichkeit sind, hat der Segen, den die drei Heiligen Könige mit ihrem Besuch in die Häuser bringen, eine besondere Bedeutung. "Uns ist es daher sehr wichtig, auch dort anzuklopfen, wo es den Menschen aus gesundheitlichen Gründen nicht immer so gut geht", sagt Monika Atzler aus Hecklingen. In diesem Zusammenhang spricht sie den Besuch in der Wohnstätte "Am Wachtberg" an. Frau Atzler, die in den letzten Tagen mit den Kindern in Hecklingen unterwegs war, kann berichten, dass alles in allem rund 30 Haushalte angesteuert wurden. Ihren Worten zufolge ist die Spendenaktion "sehr gut gelaufen". Die Leute seien sehr herzlich und hilfsbereit, freut sie sich über den Zuspruch.

Hintergrund ist, dass die Sternsinger in diesem Jahr Geld sammeln, das Flüchtlingskindern in Malawi und auf der ganzen Welt zukommt. Die Bandbreite der Unterstützung und Projekthilfen ist groß, informierten die als Melchior, Balthasar und Casper gekleideten Kinder all jenen, die ihnen in Hecklingen die Türen öffneten, was mit den Spenden geleistet werden soll.

So sollen Medikamente, Lebensmittel gekauft , Krankenhäuser gebaut werden und die Schüler in den betreffenden Ländern können eine Schule besuchen. Die hilfsbedürftigen Kinder in Kongo, Burundi, Somalia oder Ruanda haben in den letzten Jahren Schreckliches erlebt. Ihnen allen soll mit den eingesammelten Geldern geholfen werden, darunter auch den 17 000 Flüchtlingen in Lagern. Im gesamten Bistum Magdeburg waren mit den Hecklinger Sternsingern alles in allem rund 1000 Mädchen und Jungen für den guten Zweck unterwegs.

Zu den diesjährigen kleinen Spendensammlern der Stadt Hecklingen gehörten Sophie Zimmer sowie Katharina und Tobias Wendt. Mit Freude sangen sie Lieder der Erbauung und als Ausdruck der Liebe der Menschen auf der Welt.

Über die Höhe der Spenden in diesem Jahr konnte Diakon Berno Wendt von der für Hecklingen zuständigen katholischen Pfarrerei St. Marien Staßfurt-Egeln am Sonntag noch nichts sagen. Im letzten Jahr seien im Gebiet der gesamten Pfarrerei aber rund 4000 bis 5000 Euro zusammen gekommen.

   

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