Egeln l Bei ihrem Dienst am Freitagabend testeten die Kammeraden der Egelner Feuerwehr eine Stunde lang den neuen Löschbrunnen am Schulzentrum an der Wasserburg. Dieser ist erst vor wenigen Tagen fertig geworden und befindet sich rechts vom Eingang zur Grundschule. Von der Förderleistung zeigten sich die Kameraden am Freitagabend mehr als zufrieden. Ausreichend Wasser, so schätzten die Kameraden ein, stehe mit diesem neuen Löschwasserbrunnen nun zur Verfügung.

In Umsetzung der Risiko- und Bedarfsanalyse sind in den vergangenen Monaten in einigen Gemeinden der Verbandsgemeinde Egelner Mulde neue Entnahmestellen für Löschwasser entstanden. "Was jetzt noch fehlt, ist die Abgrenzung und die Beschilderung", erklärte Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr gestern.

"Die Übung hatte aber noch einen weiteren positiven Effekt", wie Museumsleiter Uwe Lachmuth im Nachhinein einschätzt. Der Burggraben, der wieder einmal wegen der Verstopfung des Zuflussrohres einen Niedrigstand hatte, ist nun auch gut wieder gefüllt. Denn die Kameraden hatten ihre Schläuche bei dem Test des Löschbrunnens auf den Burggraben gerichtet. Uwe Lachmuth hielt das Licht-Wasser-Spiel auch gleich auf einem Foto fest.

"Das leidige Problem mit dem Zufluss soll aber auch noch in diesem Jahr geregelt werden, denn über die Neubespannung von Wunneygraben und alter Bode könnte es wieder wie früher einen ständigen Zufluss geben und der jetzige Zufluss über den Katzengraben als Abfluss dienen", erklärt Uwe Lachmuth. Damit wäre auch die Vernässung der Grundstücke an der Mühlenbode und auf der "Insel" an der Schule zu beheben.