Staßfurt (rki). Das Stadt- und Bergbaumuseum Staßfurt will auch in diesem Jahr wieder mit Sonderausstellungen interessierte Besucher aus anlocken. Wie Museumschef Michael Scholl der Volksstimme mitteilte, sind von Januar bis Dezember insgesamt 21 solcher Präsentationen geplant.

Die große Brandbreite reiche von Zollstöcken und Anspitzern in verschiedenen Varianten, die Günter Weinnreis aus Egeln gesammelt hat, über Mineralien aus Sachsen-Anhalt von Hartwig Stoya aus Staßfurt bis hin zu "Motiven aus meiner Heimat in 3-D", die Wolfram Lüttig aus Löderburg im Museum vorstellen wird.

Jetzt wird in der Pestalozzi-straße mit Hochdruck an den ersten Sonderschauen des Jahres gearbeitet, die am kommenden Sonntag, dem 16. Januar, um 10.30 Uhr wie immer in feierlicher Form eröffnet werden sollen. Dabei handele es sich um "Bilderwelten" der Mädchen und Jungen aus dem Kinder- und Jugendhilfezentrum Groß Börnecke (Stadt Hecklingen) und die Ausstellung "Kleinbahn des Kreises Jerichow – Eine Renaissance nach 45 Jahren". Die Lebenshilfe "Bördeland" zeigt dort, was ihre Kindergartenkinder aus dem gesamten Salzlandkreis im Alter von einem bis zwölf Jahren zum Thema "Meine Heimat – darum lebe ich hier gern" zu Papier gebracht haben.

Die Freunde der Fotografie werden bei der Ausstellung "Staßfurt aus Sicht von Klaus-Dieter Knust" auf ihre Kosten kommen. Der Mitarbeiter des Stadtpflegebetriebes hält seit rund zehn Jahren das Geschehen in seinem Unternehmen mit seiner Spiegelreflex-Kamera im Bild fest. Die besten davon können ab Sonntag in 46 Bilderrahmen in Augenschein genommen werden. Sie zeigen die Mitarbeiter bei der Friedhofspflege, Schneebeseitigung, beim Straßenbau sowie im Hochwasserschutz.

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