Die "Foto-Olympiade" der Volksstimme ist Geschichte. Doch steigt die Freude in Tarthun noch einmal an. Denn Bürgermeister Peter Fries nahm jetzt das Gewinner-Geld in Empfang. Die 300 Euro sollen für die Kinder im Ort eingesetzt werden.

Tarthun l Die Tarthuner können wirklich stolz auf sich sein. Bei der "Foto-Olympiade" der Volksstimme "Wir sind im Bilde" im vergangenen Jahr schaffte es die Bördeaue-Gemeinde, prozentual zur Einwohnerzahl die meisten Leute auf ein Foto zu bringen. Von 747 Einwohnern stellten sich 78 beim Fototermin auf. Das sind 10,44 Prozent. In allen acht Orten, die zur Egelner Mulde gehören, hatte die Volksstimme die Einwohner aufgerufen.

Auf den Siegerort wartet ein toller Gewinn. 300 Euro für die Gemeindekasse ließ die Volksstimme springen. Bei der Sitzung des Verbandsgemeinderates am Mittwoch, bei der auch die Bürgermeister der anderen Orte anwesend waren, konnte das Geld nun übergeben werden. Die Freude war Bürgermeister Peter Fries anzusehen. Hat er sich doch bereits mit den Tarthuner Vereinen abgesprochen, wie das gemeinsam gewonnene Geld Verwendung findet. "Wir sind uns einig, dass die 300 Euro für die Kinder im Ort eingesetzt werden sollen. Einen genauen Verwendungszweck haben wir noch nicht. Aber ich denke, da werden wir schnell etwas Passendes finden", so der Bürgermeister. Er ist immer noch mächtig stolz auf die Tarthuner. "Das ist ein Zeichen der Volksstimme auf die Wertung der Region und ein Zeichen der Verbundenheit der Menschen im Ort. Ich freue mich sehr und danke noch einmal allen, die sich beteiligt haben", erklärt Peter Fries. Nadja Bergling, Volksstimme-Redakteurin, konnte das Geld übergeben. Um dieses tolle Ereignis auf fotografisch festzuhalten, erklärte sich Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr bereit, den Auslöser der Kamera zu drücken.

Auch die anderen Bürgermeister aus Egeln, Wolmirsleben, Borne und der Gemeinde Börde-Hakel hätten das Geld gerne in Empfang genommen. Doch sie gehen leider leer aus. "Bei der Olympiade in Sotschi bekommen doch die Zweit- und Drittplatzieren auch noch Medaillen", scherzte Knut Kluczka, Bürgermeister der Gemeinde Wolmirsleben. Schließlich kam Wolmirsleben mit 4,05 Prozent auf den zweiten Platz der Volksstimme-Olympiade.