Staßfurt l Dicke Rauchschwaden quollen am späten Dienstagnachmittag von einem dicht mit Wohnhäusern umbauten Hof im Staßfurter Zentrum gen Himmel. Der Qualm kam aus dem Keller eines Gebäudes am Wächterplatz. Die starke Rauchentwicklung zog einen Großeinsatz an Feuerwehren nach sich.

Ein 73-jähriger Mann und seine Frau (70) konnten das Haus noch rechtzeitig verlassen. Rettungssanitäter versorgten beide. Der Mann wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Staßfurter Krankenhaus gebracht.

Vier Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Staßfurt waren nach der Alarmierung gegen 16.50 Uhr mit 16 Kameraden ausgerückt. Sie wurden verstärkt durch Besatzungen von weiteren fünf Einsatzfahrzeugen der benachbarten Wehren aus Löderburg und Neundorf. Einsatzleiter Hans-Jürgen Gehrke von der Staßfurter Wehr schickte immer wieder Atemschutztrupps in das Gebäude. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Hausbesitzer versucht, eine Störung der Heizanlage zu beheben. Dabei muss es zu einer Verpuffung gekommen sein. Der folgte der Brand.

Der Einsatz wurde zeitweilig von schätzungsweise 50 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen verfolgt, die sich aber in sicherem Abstand aufhielten.