In unserer Serie "Das Museum kommt zu Ihnen" stellen wir heute das Jahrtausendtuch vor.

Atzendorf l Das Atzendorfer Jahrtausendtuch, das in unserem Heimatmuseum zu bewundern ist, erzählt Geschichte und Geschichten aus 1000 Jahren Atzendorf.

Es ist 3 x 1,5 Meter groß und beinhaltet 28 einzelne Motive. Die Frauen und ein Herr, die das Jahrtausendtuch angefertigt haben, wandten verschiedenste Techniken an.

Dazu gehörten das Nähen per Hand oder Nähmaschine, Applikation, Stoffmalerei, Sticken (genauer Langetten-, Kreuz-, Flach-, Hexen-, Stiel-, Kett-, Plattstich, Richelieu, Nadelmalerei) sowie das Stricken und Häkeln.

Den Entwurf und die Arbeiten organisiert hat Margarete Herbst. Am Tuch mitgearbeitet haben zwischen Oktober 2000 bis August 2002 folgende Heimatfreunde: Elfriede Macha, Ingeborg Guschlbauer, Margarete Herbst, Waltraud Nemitz, Heidi Richter, Marion Wiegand, Helga Thunemann, Karl-Heinz Borchert, Franziska Borchert, Marie-Christin Schmidt und Sophie Tempelhagen.

Das Projekt des "Carsted Clubs" wurde vom Land Sachsen-Anhalt beziehungsweise dem Regierungspräsidium Magdeburg gefördert.

Das Material zum Nähen und Sticken hatten Atzendorfer Bürgerinnen gespendet.

Die einzelnen Motive sind nicht nur schön anzusehen, sondern zeigen auch jene Besonderheiten, die Atzendorf und die Börde auszeichnen. Hier erklären wir, welche Bedeutung die wichtigsten Motive auf dem Atzendorfer Jahrtausendtuch haben.