Welcher Hahn kräht am lautesten? Diese Frage stand bei einem Wettbewerb der tierischen Art kürzlich in Hecklingen nicht zur Debatte. Vielmehr ging es darum, welcher Gockel am häufigsten seine Stimme erhebt. Ein Schreihals brach in diesem Jahr alle Rekorde.

Hecklingen l 2013 brachte es der gefiederte Spitzenreiter beim Hähnekrähe in Hecklingen auf rund 60 Laute. So oft ertönte das Kikeriki des Gockels, der als Sieger vom Platz stolzierte. Dafür hatten die tierischen Teilnehmer des Wettbewerbs vom Rassegeflügelzuchtverein in Hecklingen auch in diesem Jahr eine halbe Stunde Zeit. Strichlisten wurden geführt, und am Ende gab es einen neuen Rekordhalter.

"Der Hahn von Steven Bock brachte es auf 95 Laute in 30 Minuten", berichtet Manuela Blume vom Verein, dass das Ergebnis so gut wie lange nicht war.

Dabei haben die Züchter keinen Einfluss darauf, ob ihre Hähne sich melden oder nicht. Denn das Kikeriki-Schreien lässt sich nicht antrainieren, erklärt die Schriftführerin. Vielmehr sei der Zufall entscheidend.

Steven Bock und sein gefiederter Schreihals hatten demnach Glück. Dabei ist der Besitzer des besten Turnierteilnehmers als Jugendlicher im Verein aktiv.

Und sogar Kinder waren bei der "lauten" Veranstaltung dabei. Die sechsjährige Helena Blume und ihre Freundin Josie Rasche (8 Jahre) waren stolz darauf, ihre eigenen Hähne ins Rennen zu schicken. Alles in allem waren in diesem Jahr 18 Gockel am Start. Sie sind alle in Hecklingen daheim.

Insgesamt neun Züchter ließen ihre gefiederten Pracht-exemplare am tierischen Turnier gern teilnehmen.

Es wurde auf dem Gelände des Vereins in der Karlstraße ausgetragen. Und zu welcher Tageszeit? "Natürlich am frühen Morgen", so Manuela Blume.

Veranstaltung hat in Hecklingen Tradition

Seit vielen Jahren haben es sich die Vereinsmitglieder zur Aufgabe gemacht, eine solche Veranstaltung zu organisieren. Es sei schön, in der Ge- meinschaft zusammen zu kommen.

Eine prima Gelegenheit, um mit den anderen in geselliger Runde über die Zucht und viele andere Themen zu plaudern, ist Manuela Blume froh darüber.

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