Zu einem echten Volksfest hat sich der Tag der Egelner Mulde entwickelt. Beim fünften Mal richtete die Verbandsgemeinde das Bürgerfest auf der Egelner Wasserburg aus.

Egeln l An das Fensterkreuz hatte keiner gedacht, als die Idee geboren wurde, Verbandsgemeindebürgermeister Michael Stöhr und Egelns Stadtchef Reinhard Luckner mit der Drehleiter vom obersten Fenster des Burgturms einschweben zu lassen. Erst als die beiden Lokalpolitiker die Sicherheitsausrüstung angelegt hatten und in den schwankenden Leiterkorb, gut 20 Meter über den Boden, wechseln wollten, merkten sie, wie sehr der kleine Balken in Fenstermitte stört. Beide zwängten sich dennoch hinaus und schwebten gemeinsam auf den Boden, um die Veranstaltung zu eröffnen.

Reibungslos begann anschließend das Nachmittagsprogramm. Viel gab es hier auf der neuen Freilichtbühne zu erleben. Die von den Bürgerarbeitern geschaffene Bühne ist das neue Schmuckstück der Burg. Die neue Anlage sei viel zu schade, um nicht genutzt zu werden, meinte Michael Stöhr.

Die Hengstmann-Brüder führten durch das abwechslungsreiche Programm mit viel humoristischer Unterhaltung. Und es blieb trocken. Erst am späteren Nachmittag verdunkelte sich der Himmel, und Regen kündigte sich an.

Vor allem bot der Tag der Egelner Mulde einmal wieder die Gelegenheit, dass die Besucher miteinander ins Gespräch kamen. Zwar wirkte der Burghof immer gut gefüllt. Dennoch hätte die Resonanz aus allen Mitgliedsgemeinden der Verbandsgemeinde noch etwas größer ausfallen können. Doch die Organisatoren zeigten sich mit dem Besucherandrang zufrieden.

   

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