Schon der Auftakt-Talk mit Bernd Heynemann ließ echte Fußballerherzen höher schlagen. Der Tag der offenen Tür war eine gelungene Werbung für den ESV Lok Güsten.

Güsten l Was Brasilien-Heimkehrer (Volksstimme berichtete) und ESV-Jugendkoordinator Dirk Herrmann mit seinen Sportfreunden da auf die Beine gestellt hatte, konnte sich sehen lassen. Fasziniert von der (ost-)deutschen Schiri-Legende "löcherten" die Nachwuchskicker Bernd Heynemann (1980 bis 1991 DDR-Oberliga, dann bis 2001 Bundesliga, 1989 bis 1999 FIFA, u.a. WM 1998, EM 1996). Marvin, Brian, Florian, Luca und zweimal Leon fragten, unter anderem, wie viele Spiele der Ex-FIFA-Schiedsrichter schon gepfiffen hat, wie viele rote Karten in der Bundesliga verteilt. Wie wurde er Schiri? Und wie hält er sich fit? Die Antworten in Kurzfassung: unter anderen 151 in der Bundesliga, 42 Championsleague-Spiele. In zehn Jahren Bundesliga gab er fünf oder sechs Mal Platzverweise. Irgendwann konnte er nicht mehr Nein sagen, nachdem er beim Bolzen Spiele leitete. Und fit hält sich Heynemann noch bei den Alten Herren des PSV Magdeburg.

Das war aber nur ein Höhepunkt von vielen. So wurde noch jede Menge Fußball gespielt: Väter gegen Söhne, der ESV Lok I gegen den SV 09 Staßfurt und die Alten Herren vom ESV Lok gegen die des 1. FC Magdeburg. Ein rundum gelungenes Fußballfamilienfest.

   

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