Das erste Rasentrecker-Rennen um den Wippercup am Sonnabend auf dem Festplatz in Amesdorf war ein voller Erfolg. Veranstaltet haben es der Dorfgemeinschaftsverein Amesdorf/Warmsdorf und die Brockenracer.

Amesdorf l Das hatte es in Amesdorf bislang noch nicht gegeben. Auf dem eigens für diese Zwecke hergerichteten ehemaligen Ödland am Ortsausgang konnten am Sonnabend rund 600 Besucher aus nah und fern sowie rund 280 Mitglieder der Rennteams mit 66 Startern aus ganz Deutschland zu einem ganz besonderen Rennen begrüßt werden.

Über diesen großen Zuspruch freuten sich Sonnabendabend Vereinschef und Organisator Helmut Haack sowie Güstens Bürgermeister Helmut Zander (SPD). Das Stadt-oberhaupt sprach von einem "Höhepunkt". Als er das erste Mal von der Idee gehört habe, sei er ein bisschen skeptisch gewesen. Wenn er nun aber die große Resonanz sehe, sei er hocherfreut. Zander dankte den Vereinsmitgliedern für ihr großes Engagement. "Hut ab, dass sie so viele Stunden ihrer Freizeit geopfert haben", so der Güstener. Er würde sich freuen, wenn das Rasentrecker-Rennen in Amesdorf zu einer guten Tradition werden würde.

Das ist auch der Wunsch von Helmut Haack, der die an einem Bierabend geborene Idee für ein Rasentrecker-Rennen zusammen mit Silvio Mertins in die Tat umsetzte. Haack dankte dafür nicht nur Mertins für seine Unterstützung, ohne die der Wettkampf nicht stattgefunden hätte, sondern allen Sponsoren, besonders aber dem Ortsverein Staßfurt des Technischen Hilfswerkes (THW), den Ortswehren Güsten und Löderburg sowie den Sanitätern des Arbeiter-Samariter-Bundes Aschersleben. Die Jungs vom THW haben zum Beispiel die Erde geschoben, um ideale Bedingungen zu schaffen. Mertins, der als Rennleiter fungierte, zog ebenfalls eine positive Bilanz. Bis auf drei kleine Unfälle habe es keine weiteren Vorkommnisse gegeben, sagte er und sprach von einer gelungenen Veranstaltung, die im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll.

   

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