Von Falk Rockmann

Amesdorf/Güsten l In den Wegebau zwischen Güsten und Amesdorf kommt Bewegung. Wie der Güstener Bürgermeister den Bauausschuss informierte, werde man nach dem Stadtfest, das am 13. September stattfindet, mit dem Bau beginnen. Besser gesagt, wird der fortgesetzt. Denn der Güstener Bauhof war vom Landkreis zurückgepfiffen worden, nachdem der einen Hinweis erhalten hatte, dass da was an seiner (Kreis-)Straße passiert.

Wipperbrücke gibt derzeit Breite für Weg nicht her

Der Baulastträger verhängte einen Baustopp und verlangte eine Vereinbarung mit der Stadt Güsten. Die sei nun seit 14. August unterschrieben, so Zander. Der Weg aus Richtung Amesdorf, der bisher in einer Kurve endete, werde bis zur Brücke vorgezogen. Und dann?

"Die Brücke ist nicht zu hundert Prozent belastbar und die Fahrbahn deshalb eingeengt. Ein Radweg muss in Deutschland aber eine gewisse Breite haben", erklärte der Bürgermeister, warum vorerst an der Brücke Schluss sein werde mit dem Weg. "Wir müssen wachsam sei, wenn der Landkreis die Brücke ,anfasst`."

"Da haben wir noch was zu lösen in den nächsten Jahren."

Und auf die Frage, was mit dem weglosen Stück nach der Brücke Richtung Güsten ist, sagte Helmut Zander, dass es da noch Eigentumsfragen zu klären gilt. Er sehe im Moment aber einen ersten Schritt.

Bauausschussvorsitzender Michael Dobritz darauf: "Da haben wir noch was zu lösen in den nächsten Jahren."