Förderstedt l 36 Schüler aus Atzendorf, Brumby, Förderstedt, Glöthe, Löbnitz und Üllnitz wurden am Sonnabend in Gegenwart der Eltern und zahlreicher Verwandten, Freunde und Bekannten feierlich in die Schulzeit aufgenommen. Ulla Schubert, die erste Schulleiterin der Grundschule, und Ortsbürgermeister Peter Rotter waren ebenfalls anwesend.

Zwei Klassen wird es hier wie in jedem der vergangenen Jahre geben. Die 1a mit 18 Schülern hat Ingrid Hübner als Klassenlehrerin und Christiane Kelle als pädagogische Mitarbeiterin, während in der gleich starken 1b Marion Bombach und Heike Kümmel diese Funktionen ausfüllen werden.

Die Begrüßung in der Sporthalle übernahm die stellvertretende Schulleiterin Karin Ehrig. Die neuen Schüler hatten in der ersten Reihe mit erwartungsvollem Blick Platz genommen. Darunter war auch Luis Müller aus Brumby. "Ich gehe gern zur Schule", sagte er. Das äußerte auch Anne Schaffrinna aus Üllnitz. "Ich bin gern in die Kita gegangen und freue mich schon auf die Schule", war ihre Meinung, während Chris Habener aus Förderstedt das Thema etwas praktischer sah. Er äußerte sich nämlich so: "Die ganze Familie feiert meine Einschulung in einer Gaststätte."

Dann ergriff Karin Ehrig das Wort, begrüßte alle und sprach die Hoffnung aus, dass man mit dieser Veranstaltung einen guten Einstieg in das neue Schuljahr finden werde. Und an die Neuen gewandt, sprach sie ihnen Mut zu mit den Worten: "Ab jetzt stehen Schule und Lernen für euch im Vordergrund, aber ich weiß, dass ihr es schaffen werdet."

Nun rückte eine Schatzkiste in den Mittelpunkt. So hieß nämlich das Stück, das die Klasse 3a mit Klassenlehrerin Heike Schubert und Tontechniker Niklas Schubert einstudiert hatte und das die Tanzgruppe unter Gisela Stephan mit drei Tänzen erweiterte. Die Zuschauer sparten nicht mit Beifall, während die Neuen sich, namentlich aufgerufen, vorn versammelten und von den Darstellern des Stückes je eine kleine Begrüßungsschultüte überreicht bekamen. Dann gingen sie in ihr zukünftiges Klassenzimmer, das schon für sie geschmückt war. In der 1a saßen sich dabei immer zwei Schüler gegenüber, während die 1b die konventionelle Variante mit Blickrichtung zum Lehrertisch gewählt hatte.

Die Angehörigen unterhielten sich inzwischen auf dem Schulhof. Schließlich wurde der Festtag für die neuen Erstklässler im Familienkreis fortgesetzt.

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