Hohenerxleben l Der Unmut zum neuen Kreisverkehr, auch schon "Hohenerxleber Himmelsscheibe" genannt, und zur Baumaßnahme Friedensallee wächst in der Einwohnerschaft, wie bei der jüngsten Ortschaftsratssitzung zu vernehmen war, zum Beispiel: "Man fährt ja mit der Kirche ums Dorf".

Wolfgang Waschk vom Staßfurter Fachdienst Stadtsanierung und Bauen informierte, dass hier genügend Platz für einen Kreisverkehr war und man auch in Staßfurt gute Erfahrungen mit derartigen Kreuzungen gemacht habe. Erst als das Planungsbüro signalisierte, dass den Kreisverkehr bestimmte Fahrzeuge wie Busse und größere Erntefahrzeuge nicht nutzen können, sei die Stadtverwaltung eingeschritten. "Es besteht aber kein Baustopp", stellte Waschk klar. Es werde vielmehr über eine Sache geredet, von der keiner so richtig Ahnung habe "und die auch noch nicht fertig ist". Nach längerem Hin und Her sei beschlossen worden, die Straße so gut wie möglich an den Kreisverkehr anzupassen und das Ganze dann zu erproben. Wolfgang Waschk wollte das so auch in der nächsten Bauberatung zur Sprache bringen und auf Fertigstellungs Ende Oktober drängen. "Im positivsten Fall könnte sogar noch Geld übrig bleiben. Und wenn der Bauausschuss dafür ist, könnte sogar noch in Richtung Schloss weiter gebaut werden."

Ein weiterer Tagesordnungs- punkt war die Nachverpflichtung von Ilona Franke (Bürger für Hohenerxleben). Am 11. Januar 2015 findet übrigens die Nachwahl statt, um alle sieben möglichen Sitze im Ortschaftsrat zu besetzen.

Schließlich wurde eine ganze Palette von Problemen zur Sprache gebracht, die für die Stadtverwaltung vielleicht "Peanuts", für die betroffenen Bürger aber wichtig sind. Das reichte von kranken Rotdornbäumen in der Leopoldshaller Straße und fehlenden Straßenlampen in der Kastanienallee über Regenwasserkanäle und -einläufe, die nicht gepflegt würden bis zu Pfützen in der Thomas-Müntzer-Straße und Ordnung und Sauberkeit im Ort und vor manchen Grundstücken.

Positiv erwähnt wurde der Abtransport der Grüngutcontainer.