Schönebeck (dw) Die AOK warnt vor Betrügern, die in diesen Tagen unter falschem Namen ihr Unwesen in Schönebeck treiben. Wie der Regionalsprecher der AOK Sachsen-Anhalt, Ralf Kitzing, mitteilt, handele es sich Augenzeugen zufolge um zwei Herren, die sich als AOK-Mitarbeiter ausgeben und hauptsächlich ältere Einwohner besuchten. Im Gespräch versuchten sie dann, an die Vorauszahlungen zur Zuzahlungsbefreiung für 2015 zu kommen. "Die AOK warnt eindringlich davor, Bargeld auszuzahlen", sagt Ralf Kitzing. "Von uns ist kein Mitarbeiter zu solchen Hausbesuchen eingesetzt", macht der Sprecher deutlich. "Unsere Mitarbeiter melden sich vorher an und können sich ausweisen. Zudem dürfen sie kein Bargeld annehmen. Wer sich unsicher ist, sollte auf keinen Fall die Unbekannten in die Wohnung lassen und im AOK-Kundencenter nachfragen, ob der Besuch und der Mitarbeiter dort bekannt sind." Nach Angaben von Ralf Kitzing komme es immer wieder vor, dass sich Betrüger als Mitarbeiter von Unternehmen oder Organisationen ausgeben, um Geld von ahnungslosen Opfern zu ergaunern.