Löderburg l Zur blau-weißen-Nacht mit Livemusik trafen sich die Mitglieder der Staßfurter Marine-Kameradschaft. Der Vorsitzende Lothar Hanstein begrüßte die Gäste im maritim eingerichteten Gaststättenbetrieb am Löderburger See.

In seiner Ansprache erinnerte der Vereinsvorsitzende Hanstein an die guten Zeiten, als sie als Seeleute oder Fahrensleute auf den Gewässern unterwegs waren.

Viele Mitglieder arbeiteten einst bei der Deutschen Marine, der Fischerei oder bei der ehemaligen Deutschen See-reederei (DSR).

Der Verein "Marine Kameradschaft Staßfurt" feierte in diesem Jahr das 20-jährige Bestehen nach der Neugründung. In ihren Vereinsräumen treffen sich die Mitglieder regelmäßig. Besonders am Herzen liegt ihnen, wenn sie Kinder und Jugendliche für die Berufsberatung des Schiffsmechanikers mit Fragen und Antworten bereit stehen können.

Auch stolz berichtete der Vorsitzende Hanstein, dass sein Sohn Sascha Hanstein noch immer mit der Seefahrt beruflich zu tun hat. Er, ebenfalls Mitglied des Staßfurter Vereins, ist Kapitän bei einer großen Reederei in Buxtehude und als Direktor Marine Department in der Reederei tätig.

Befreundete Vereine wie der Schützenverein Staßfurt sowie Löderburg, der Bergmannsverein Staßfurt und der Line-Dance-Verein Löderburg hatten ihre Vertreter zum Ball an den Löderburger See geschickt. Der Oberbürgermeister der Stadt Staßfurt René Zok (parteilos) und sein Stellvertreter Hans-Georg Köpper sowie der Athensleber Ortschaftsrat Eric Maindok (UBvS) und seine Frau Andrea, die Geschäftsführerin der Staßfurter Urania ist, waren ebenfalls als Gäste beim Marineball "Blau-Weiße-Nacht" anzutreffen.