Staßfurt (rki) Die Linken haben sich dafür ausgesprochen die in der Friedhofs- beziehungsweise in der Friedhofsgebührensatzung der Stadt Staßfurt seit 2011 formulierte Option einer halbanonymen Urnengrabstätte in einer Gemeinschaftsanlage im kommenden in Angriff zu nehmen und die dafür notwendigen Finanzmitte in den Haushalt einzuplanen.Der Antrag der Stadtratsfraktionsieht vor, Oberbürgermeister René Zok (parteilos) zu beauftragen im Haushalts-Produkt "Friedhöfe" entsprechende investive und verwaltungstechnische Haushaltsmittel zu binden und darzustellen."Der Seniorenbeirat der Stadt Staßfurt beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahren mit der Thematik Umsetzung beziehungsweise Erweiterung der Bestattungsformen in der Stadt Staßfurt. Ihm obliegt allerdings kein eigenes Antragsrecht. Deshalb hat die Fraktion Die Linke im Stadtrat der Stadt Staßfurt die Intension des Seniorenbeirates übernommen und als Vorschlag in den Stadtrat eingebracht", sagte Fraktionssprecher Ralf-Peter Schmidt. Immer mehr deutsche Friedhöfe böten heute einheitlich gestaltete Gemeinschaftsgräber an. Damit erfüllen sie die Wünsche der Bürger nach einer gepflegten, nicht anonymen Grabstätte zu akzeptablen Preisen. Diese Gemeinschaftsanlagen sollen im Gegensatz zu den anonymen Urnengemeinschaftsanlagen mit einem zentralen Gedenkstein oder einer Namenstafel der Verstorbenen versehen werden. Der Oberbürgermeister sicherte zu, halbanonyme Urnen-Bestattungen auf dem Friedhof II in Leopoldshall zu ermöglichen.