Egeln l Der Christophorusladen auf der Egelner Wasserburg beschäftigt heute Verwaltung und Kirche. Wie die Verbandsgemeinde auf Nachfrage der Volksstimme bestätigte, gibt es heute ein Gespräch mit dem zuständigen Pfarrer über die Zukunft des Christophorusladens. Im vergangenen Jahr war die Einrichtung auf die Wasserburg Egeln gezogen. In mehreren Räumen sortieren dort ehrenamtlich tätige Bürger die gespendeten Lebensmittel und geben sie an bedürftige Familien heraus. Dafür nimmt die Einrichtung einen symbolischen Preis. Hiervon sollen die Unkosten zum Betrieb des Ladens gedeckt werden, heißt es. Allerdings hat die Stadt Egeln als Eigentümerin der Wasserburg bislang keinen Vertrag mit der Kirche als Betreiberin des Christophorusladens abgeschlossen. Das erwies sich nun als Problem, als die Ehrenamtlichen sich darüber beklagten, dass die Räume des Ladens nicht richtig beheizt werden könnten. Nur kleine Elektroheizungen stehen zur Verfügung. Außerdem sei nicht bekannt, ob die permanente Nutzung der Elektroheizungen nicht zu teuer werde, hieß es von den Ehrenamtlichen. Vertraglich will die Stadt diese und andere Fragen nun mit der Kirche regeln, kündigte die Verwaltung der Verbandsgemeinde jetzt an.