Löderburg l Auch nach dem Wechsel von Wehrleiter und Stellvertreter gehört die Ortsfeuerwehr Löderburg zu den freiwilligen Feuerwehren im Salzlandkreis, die rund um die Uhr einsatzbereit sind. Bei ihrer Jahreshauptversammlung wurde festgestellt, dass die Kameraden im vergangenen Jahr 30 Mal gerufen wurden, wobei es sich um 17 Brand- und 13 Hilfeleistungseinsätze handelte.

Wehrleiter Frank Müller und Stellvertreter Maik Thalmann sind stolz, dass sie auf 25 Atemschutzgeräteträger zurückgreifen können und zuversichtlich, wenn in den nächsten Wochen unter anderem die jährliche Übungsstrecke im Feuertechnischen Zentrum Staßfurt absolviert werden muss. Dann kommen weitere Kameraden hinzu. "Wichtig ist auch, dass jeder Kamerad seine 40 Stunden Standortausbildung in der eigenen Wehr absolviert, damit er als aktiver Kamerad gesehen und auch geführt werden kann", sagt Frank Müller.

Stadtwehrleiter Olaf Simon bedankte sich für die klaren Worte und sagte, er habe Respekt vor der Löderburger Ortswehr. "Sie ist eine schlagfeste Truppe in Staßfurt, auf die man nicht verzichten kann." Er bedankt sich auch beim Löderburger Kameraden Carsten Lehrmann, der ihm bis zum Ablauf seiner Amtszeit als stellvertretender Stadtwehrleiter zur Seite stand.

Oberbürgermeister René Zok betonte in seiner Ansprache, dass der Stadtrat, die Verwaltung und auch er hinter den Wehrleitern stehen und alle gern zu Gesprächen bereit seien, wenn es irgendwo Probleme gebe.

Ortsbürgermeisterin Elvira Bartsch berichtete, die Anwohner würden sich sicher fühlen. Kaum sei die Sirene verklungen, würden die ersten Fahrzeuge aus dem Depot fahren. "Es ist bewundernswert, wie schnell die Frauen und Männer hier sind."

Und man könne sich auf sie auch verlassen, wenn es um kulturelle oder andere Veranstaltungen gehe.

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