Der erste Feuerwehrball der Stadt Staßfurt, zu dem Oberbürgermeister René Zok (parteilos) am Sonnabend die Kameraden der zehn Ortswehren und ihre Partner eingeladen hatte, war ein Erfolg. Denn immerhin konnten im Salzlandcenter rund 256 Personen begrüßt werden.

Staßfurt l Die Idee zu einer solchen Veranstaltung sei nicht gerade erst vor kurzem geboren worden. Darüber spreche man bereits seit zwei Jahren mit der Stadtwehrleitung, sagte der Oberbürgermeister in seiner Begrüßungsrede.

Hintergrund seien die Pläne, eine gemeinsame Jahreshauptversammlung für alle zehn Ortswehren durchzuführen. "Dann müssten der Stadtwehrleiter und ich nicht zehnmal reden und könnten die Auszeichnung der Kameraden in noch würdigerer Form vornehmen", erläuterte Zok. Das habe man bisher leider nicht geschafft.

Wie beim ersten Feuerwehrball der Stadt sollten auch zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung in größerem Rahmen die Partnerinnen und Partner der Kameradinnen und Kameraden eingeladen werden, damit sie erleben können, wie Kameradschaft gelebt wird und wie schwierig und wichtig die ehrenamtliche Arbeit der Feuerwehrleute ist, sagte der Oberbürgermeister.

Von den insgesamt 483 Mitgliedern der Stadtwehr Staßfurt, von denen 334 aktive Einsatzkräfte und Alterskameraden sind, hatten 256 Gäste einschließlich Partner an dieser Veranstaltung teilgenommen. Nur die Kameraden aus Rathmannsdorf waren dem ersten Feuerwehrball der Stadt Staßfurt ferngeblieben.

Der Oberbürgermeister nutzte die Gelegenheit, sich beim Fachdienst Ordnung und Sicherheit zu bedanken, dessen Mitarbeiter die Veranstaltung organisiert hatten. Das Gleiche galt den Spendern, die mehrere Fässer Freibier zur Verfügung gestellt hatten. Lobende Worte fand das Stadtoberhaupt auch für die Kameraden aus Löderburg und aus Staßfurt, die sich an diesem Abend im Bereitschaftsdienst befanden und demzufolge keinen Alkohol trinken durften sowie bei den Wehren Calbe (Saale), Güsten, Hecklingen und Unseburg, die die Einsatzbereitschaft übernommen hatten.

Stadtwehrleiter Olaf Simon und sein Stellvertreter Tobias Schumann überraschten Zok mit einer Auszeichnung. Der Oberbürgermeister mache mehr als er für die Feuerwehren laut Brandschutzgesetz tun müsse, sagte Simon und bedankte sich bei Zok mit einer Figur des Heiligen St. Florian einschließlich einer persönlichen Widmung.

Für Stimmung sorgten am Abend der Männerchor des Staßfurter Handwerks, der Hohenerxlebener Feuerwehr, die Hohenerxlebener Karnevalsfrauen und ein DJ.

"Ich freue mich, dass das heute geklappt hat und dass wir einen Feuerwehrball organisiert bekommen haben. Das soll zu einer guten Tradition werden. Das ist wichtig für das Zusammenwachsen aller zehn Ortswehren", sagte Schumann, der sich von Jahr zu Jahr mehr Zuspruch wünscht.

Positiv bewertete der stellvertretende Stadtwehrleiter auch das an diesem Abend mit allen Uniformträgern geschossene Gruppenbild.

 

Bilder