Förderstedt l Durch die Unterstützung des Gemeinderates und Bürgermeisters konnte die Wehrleitung ab 1992 stabilisiert und die Zahl der Einsatzkräfte erhöht werden, von zunächst 25 auf fast 40 Kameraden bis 2008. Auch der Jugendarbeit wurde ab 1996 zunehmend Beachtung geschenkt.

In den 90er Jahren hatte die Freiwillige Feuerwehr Förderstedt durchschnittlich 38 Einsätzkräfte, zehn Jugendliche, sechs Frauen, die sich vornehmlich dem Innendienst widmeten, sowie sechs Alterskameraden. Auf die Einbeziehung der Veteranen wurde großer Wert gelegt, sie wurden zu persönlichen Ehrentagen und Dienstjubiläen in würdiger Form geehrt.

Die Technik wurde durch Eigenbau und Neuanschaffung nach und nach vervollkommnet:

- 1993 Umbau des Robur LO 2000

- 1994 Übernahme des Löschgruppenfahrzeuges LF 16 (Magirus) aus Schönebeck

- 1995 Einsatz Tanklöschfahrzeug TLF 16 W 50

- 1996 Rettungszelt und Bus

- 1999 Tragkraft-Spritzenanhänger, ein Geschenk vom Umspannwerk

- 2001 Neues Löschgruppenfahrzeug LF 8/6

- 2008 Mannschaftstransportwagen MTF

- Weiterhin wurden auf Grund der gestiegenen Anforderungen moderne Geräte bereitgestellt wie Spreizer, Scheren, Boote

1996 erfolgte der große Umbau des Feuerwehrgerätehauses. 2000 wurde das aufwendig rekonstruierte Feuerwehrgerätehaus anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Wehr eingeweiht.

Die Leitung der Wehr war über die Jahre wie folgt bestückt:

- 1987 bis 1995: Wehrleiter Dirk Sowka, stellvertretender Wehrleiter Bernd Habener

- 1995 bis 2004: Wehrleiter Bernd Habener, stellvertretender Wehrleiter Hans-Jürgen Lärz, Jugendleiter: Matthias Lüdtke und Enrico Lärz

- 2004 bis 2008: Wehrleiter Hans-Jürgen Lärz, stellvertretender Wehrleiter Steffen Busch, Jugendleiter Steffen Busch.

- 1995 bis 2007: Leiter Abschnitt Calbe Hans-Jürgen Lärz

Gemäß der Protokolle der jährlich durchgeführten Jahreshauptversammlungen musste die Wehr in den Jahren 1990 bis 2008 durchschnittlich zu jährlich zirka 26 Einsätzen ausrücken, anfangs überwiegend Brandbekämpfungen, die sich über die Folgejahre verringerten, dafür war eine steigende Tendenz technischer Hilfeleistungen bei Verkehrsunfällen zu verzeichnen. Extrem war das Jahr 1995 mit insgesamt 49 Einsätzen zu 32 Bränden und 15 technischen Hilfsleistungen.

Fortsetzung folgt.