Wie es um die öffentlichen Spielplätze in der Stadt Staßfurt und Ortsteilen steht, dazu legte die Verwaltung dem Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss einen aktuellen Bericht vor.

Staßfurt l Grundlage für die Zustandsanalyse sei das 2010 vom Stadtrat beschlossene Sanierungskonzept für die Spielplätze, erklärte Fachdienstleiter Wolfgang Waschk. Das werde für die insgesamt 27 Standorte jährlich aktualisiert und entsprechend der Haushaltslage umgesetzt. Das Alter der Geräte, Vandalismus, aber auch die Entwicklung der Kinderzahlen in den Wohngebieten würden dabei eine Rolle spielen und zu Rangänderungen führen. Mit 30 000 Euro, die eingeplant seien für 2015, könne man nicht überall aktiv werden.

Die Zustandsbewertung gemeinsam mit dem Pflegebetrieb ergab Platz 1 auf der Sanierungsliste für den Spielplatz am Botanischen Garten (Vorjahr noch Platz 9). Für die aus Holz bestehende Kletterkombi habe der TüV gravierende Mängel festgestellt. Außerdem gebe es keine Ersatzteile mehr für die 20 Jahre alte Konstruktion. Platz 2 nimmt nun der Spielplatz Löderburger Bahn ein, für den noch Ersatzteile vorhanden sind. 2014 noch auf Rang 17, rückten die Spielmöglichkeiten auf dem Königsplatz auf 3 vor, nachdem einige Spielgeräte jetzt abgebaut wurden und demzufolge "Null Spielwert" herrscht, wie die Liste ausdrückt. Um einen Platz rutschte der Spielplatz im Stadtpark auf 4, der erst aufgearbeitet wurde. Ebenfalls einen Platz verlor der Löbnitzer, der gar nicht mehr vorhanden ist.

Für diese Einordnung sei nicht zuletzt die Kinderanzahl entscheidend gewesen, erläuterte Wolfgang Waschk. Weil aber auch die sechs oder sieben Kinder in Löbnitz einen Anspruch hätten, sei eventuell was über einen Spendenaufruf zu machen, ähnlich wie beim "Parade-Beispiel" in Rathmanns- dorf damit ein Grundstein geschaffen wurde. "Vielleicht können wir im Stadtrat ja auch mit einem Spielgerät ein Zeichen setzen." Peter Rotter (CDU) regte an, das Altenpflegeheim mit ins Boot zu holen, da die Besucher dort auch Kinder mitbrächten. Klaus Magenheimer (Linke) machte den Löbnitzern Mut, dem Rathmannsdorfer Beispiel zu folgen, auch selbst etwas beizutragen.

   

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