Ein besonderes Wiedersehen hat jetzt im Kinder- und Jugendfreizeittreff in Egeln stattgefunden. Junge Frauen und Männer, die in ihrer Kindheit und Jugend diesen Treff regelmäßig genutzt haben, um unter Freunden zu sein und ihre Freizeit sinnvoll zu gestalten, haben sich zu einem Treffen der "Ehemaligen" zusammengefunden. Weil die Heimatverbundenheit zu diesem Ort so groß ist, hat manch einer auch nicht den Anfahrtsweg von Moskau, München oder Potsdam gescheut. Sehr zur Freude von Treff-Leiterin Brigitte Maruhn.

Egeln (ner/ky). Ein Höhepunkt, der seinesgleichen sucht. Anders lässt sich das Treffen der "Ehemaligen" nicht beschreiben, das jetzt im Kinder- und Jugendfreizeittreff in Egeln für eine volle Halle gesorgt hat. Junge Frauen und Männer ab dem Geburtsjahrgang 1983 waren eingeladen, sich wieder einmal an dem für sie besonderen Ort zu versammeln. Es waren viele gekommen, die zahlreiche Stunden ihrer Kinder- und Jugendzeit in dieser Freizeiteinrichtung verbracht hatten. Während die einen diesen Treff noch als Einrichtung des Jugendamtes des Landkreises kennengelernt hatten, ist es für die Jüngeren die Institution der Lebenshilfe Bördeland gGmbH. Ein Gesicht, das ihnen allen bekannt ist, ist das von Leiterin Brigitte Maruhn, die hier inzwischen seit 20 Jahren ein offenes Ohr für ihre kleinen und großen Gäste hat.

Brigitte Maruhn konnte demnach bei diesem besonderen Treffen nicht nur "Ehemalige" aus Egeln und Umgebung, sondern auch junge Damen und Herren, die jetzt weit weg vom Heimatort leben und arbeiten, begrüßen. Sie kamen aus München, Potsdam, Magdeburg oder Moskau. Die Freude darüber, dass sich alle nach vielen Jahren wiedersehen konnten, war enorm groß.

Der Abend hätte kein Ende nehmen können, so viel hatten sich alle zu erzählen. Die Erinnerungen an ihre "Stationszeit" in Form von Fotos, Film oder Quiz brachte bei allen Anwesenden doppeltes Schmunzeln.

Schmunzeln beim Videovortrag

ZurFreude von Brigitte Maruhn hatten die jungen Frauen und Männer auch an sie als Initiatorin gedacht und ihr viele Geschenke mitgebracht – ein aufmerksames Dankeschön für den Abend und die Zeit, die sie mit ihr und den Mitarbeiterinnen in "ihrer Station" als große Familie verbrachten. Sie wünschten sich, dass noch viele Kinder und Jugendliche auch in den nächsten Jahren diese Möglichkeit nutzen können, so wie sie es konnten. Diese Zeit in der Einrichtung möchte keiner der Anwesenden missen. Auch in Zukunft wird die Verbindung zu den "Ehemaligen" mit Sicherheit nicht abreißen und alle freuen sich schon auf ein Wiedersehen in einigen Jahren. Denn dann soll es wieder ein gemeinsames Treffen geben.

Doch der Kinder- und Jugendfreizeittreff ist nicht nur eine Einrichtung für die "alten" Hasen. Das zeigen die vielen Aktivitäten, die Brigitte Maruhn erst vor kurzem in den Ostertagen organisiert hatte. Schon vor den Osterferien nutzten verschiedene Schulklassen des Landkreises das Angebot der Einrichtung. Sie verbrachten dort abwechslungsreiche Stunden und nahmen danach ein selbstgebasteltes Ostergeschenk mit nach Hause.

War es doch das Basteln in der Osterhasenwerkstatt, in der jeder, der wollte, für sich oder andere noch ein Osterpräsent anfertigen konnte. Die gut vorbereiteten Deko-Ideen wurden von zahlreichen Besuchern angenommen, die dazu auch nicht den Anfahrtsweg von Hecklingen scheuten.

Der Ferien-Donnerstag gehörte ganz der sportlichen Betätigung an frischer Luft. Dank der Unterstützung der Kreissportjugend konnten sich viele Kinder auf dem Gelände an verschiedenen Sportgeräten ausprobieren. Der Anziehungspunkt war ohne Frage, so berichtet es die Treff-Leiterin, die Soccer-Anlage, die von der ersten bis zur letzten Minute ständig belagert war. Ob klein oder groß, jeder wollte einmal seinem Bewegungsdrang freien Lauf lassen. Auch die anderen Sportgeräte wurden bei herrlichem Wetter ausgiebig in Anspruch genommen: der große Fußballkicker, die Tischtennisplatte, das Jaccolo- oder Speedhockey-Spiel.

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