Staßfurt (rki). "Die Wankelmütigkeit der Schönheit" nannte der in Staßfurt geborene, mittlerweile aber in Hamburg lebende Maler Christoph Wüstenhagen seine Ausstellung, die am späten Mittwochnachmittag in der Galerie des Salzlandtheaters eröffnet wurde. Wüstenhagen zeigt dort sieben Ölgemälde in unterschiedlichen Farbkreationen ohne Titel. Das soll eine unvoreingenommene Betrachtung ermöglichen, sagte der Künstler, der sich vor Jahren von der figürlichen oder gegenständlichen Malerei abgewandt hat.

Seine Besuche bei seiner Mutter empfindet Wüstenhagen wie einen Urlaub. Ihm gefällt besonders, dass man hier mit dem Fahrrad in fünf Minuten alles erreichen kann, sagte er.

Birke Bull, die Schirmherrin der Ausstellung und stellvertretende Landeschefin der Linken, betonte, auf den Titel der Schau eingehend, dass Schönheit auch schnell ausgrenzend wirken könne. Wüstenhagens Werke können in den nächsten sechs Wochen montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr besichtigt werden.