Förderstedt. Nach den viel beachteten und glanzvollen Reit- und Fahrturnieren der vergangenen Jahre lehnen sich die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins (RFV) Förderstedt in diesem Jahr etwas zurück. "Wenn man das 20 Jahre macht mit einer Handvoll Enthusiasten, dann ist irgendwann die Luft raus", erklärte Vereinsvorsitzender Steffen Schubert. Zumal der Draht zur neuen Verwaltung in Staßfurt nicht so kurz ist, wie es zur Gemeinde war. Der Förderstedter zeigt dabei als Beispiel auf den Aschehaufen, der noch immer vom Osterfeuer auf dem Platz liegt, den die Reitsportler bei größeren Veranstaltungen bis auf den letzten Quadratmeter bräuchten.

Aber ganz aufgeben werde der RFV die Tradition nicht, zur Eröffnung der "Grünen Saison" im Mai etwas zu veranstalten. In diesem Jahr war es eben ein kleines Fahrturnier für Ein- und Zweispänner und mit insgesamt 30 Starts bei den jeweiligen Hindernisfahren. Die Gäste kamen von Vereinen aus dem Harz und aus der Börde.

Ein Reiter- und ein Führzügelwettbewerb für die jüngsten Pferdefreunde gehörte ebenfalls zum Sonnabend-Programm.

Der nächste Termin im Kalender der Förderstedter ist übrigens am Pfingstmontag ein traditionelles Ringreiten anlässlich des Pfingstsportfestes der Zentralen Landsportgemeinschaft im benachbarten Atzendorf.

11 Uhr geht es dann rund auf dem dortigen Sportplatzgelände.

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