Hecklingen / Neundorf. Das langanhaltende Winterwetter macht auch einigen Rohrleitungen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes ( WAZV ) " Bode-Wipper " Staßfurt zu schaffen, noch dazu, wenn sie schon mehr als 100 Jahre in der Erde liegen wie in der Hermann-Danz-Straße in Hecklingen. Dort kam es gestern Morgen vor dem Haus Nummer 32 zu einem Wasserrohrbruch.

Durch Schieber im Leitungsnetz konnte der Bereich, der von der Unterbrechung der Wasserversorgung betroffen war, auf 27 Haushalte im Abschnitt von Bäcker Scholz bis zur Spellgasse begrenzt werden, sagte WAZV-Geschäftsführer Dr. Joachim Rosenthal der Volksstimme. " Wir hoffen, dass wir dort gegen 13 Uhr fertig sind ", fügte er hinzu.

Hecklingen war gestern übrigens nicht der einzige Einsatzort des Reparaturtrupps des Verbandes, denn auch aus der Staßfurter Straße 61 in Neundorf wurde ein Rohrbruch gemeldet. Aber ganz so schlimm, wie es auf den ersten Blick aussieht, ist die Situation in diesem Winter nicht. " Wir hatten im Januar des vergangenen Jahres weitaus mehr zu tun als jetzt ", sagte Dr. Rosenthal. Das begründete er mit dem ständigen Auftauen und wieder Einfrieren der Leitungen im vergangenen Winter. " Wir nehmen an, dass jetzt noch einige Rohrbrüche kommen, wenn es auftaut ", sagte der Verbandsgeschäftsführer.

Um die Beeinträchtigungen für die Kunden in solchen Fällen möglichst gering halten zu können, hat der Verband eine Rund-um-die-Uhr-Bereitschaft eingerichtet.

Wenn ein Auftrag, zum Beispiel über die Nummer ( 0172 ) 93 13 245 eingeht, dann kommen die Kollegen vom Rohrnetzbereich des Verbandes zum Einsatz. " Die 18 Mitarbeiter werden zu einem Trupp von mindestens drei Leuten zusammengestellt je nach Größe der Aufgabe. Das Ganze wird vom Meister aufgrund der Schadenslage koordiniert ", sagte Dr. Rosenthal.

Für den Fall, dass größere Hilfe nötig werde, habe man Fremdfirmen gebunden, die den Wasser- und Abwasserzweckverband " Bode-Wipper " unterstützen.