Der FDP-Kreisverband Salzland führt am kommenden Sonntag, dem 10. Januar um 10 Uhr ( Einlass ab 9. 30 Uhr ) im Barbara-Haus der St. Marienkirche in Staßfurt erstmals einen Neujahrsempfang durch. Darüber sprach Volksstimme-Redakteur René Kiel mit dem FDP-Kreisvorsitzenden Johann Hauser.

Volksstimme : Warum hat sich nun auch Ihre Partei für einen Neujahrsempfang entschieden ?

Johann Hauser : Auf Anregung von Bürgern und von Parteimitgliedern sehen wir uns veranlasst, selbst den Versuch zu wagen, einen Neujahrsempfang zu organisieren. Denn durch die ganzen Gebietsreformen, die wir erlebt haben, ob auf Kreis- oder jetzt auf Gemeindeebene, kommt nichts mehr zur Ruhe. Volksstimme : Was wollen Sie mit diesem Treffen erreichen ?

Hauser : Mein Ziel als Kreisvorsitzender der FDP ist es, mit möglichst vielen Bürgern ins Gespräch zu kommen. Wir wollen den Neujahrsempfang weniger parteipolitisch angehen, sondern mehr aufeinander zugehen, um uns in diesem großen Landkreis aus den verschiedensten Strukturen besser kennen zu lernen. Deshalb sind interessierte Bürger zu dieser Veranstaltung herzlich willkommen. Der Eintritt zu unserem Neujahrsempfang ist frei. Nach dem offiziellen Teil wird an die Teilnehmer ein Mittagessen gereicht.

Volksstimme : Welchen Prominenten konnten Sie als Festredner gewinnen ?

Hauser : Den Vorsitzenden der FDP-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt, Veit Wolpert.

Volksstimme : Wieso findet der Empfang des FDP-Kreisverbandes nicht in der Kreisstadt Bernburg statt ? Was sprach für die Wahl von Staßfurt als Veranstaltungsort ?

Hauser : ... die Tatsache, dass die Stadt Staßfurt der geografische Mittelpunkt des neuen Salzlandkreises ist.

Volksstimme : Gibt es für die Liberalen überhaupt einen Grund zu feiern ?

Hauser : Ja, denn das vergangene Jahr war für unsere Partei außerordentlich erfolgreich, sowohl auf der kommunalpolitischen Ebene als auch was die Bundesebene anbelangt.

Durch die guten Wahlergebnisse ist auch der Erwartungsdruck auf uns FDP-Politiker gestiegen. Die Menschen messen uns nicht daran, was wir ankündigen, sondern was wir umsetzen.

Positiv war auch, dass unser Kreisverband 2009 insgesamt 33 neue Mitglieder gewinnen konnte. Mit mehr als 250 Parteifreunden sind wir weiterhin der mitgliederstärkste Kreisverband in Sachsen-Anhalt.