Staßfurt. Das neue Haus am Staßfurter Stadtsee beschäftigt nach dem Bauausschuss des Stadtrates ( Volksstimme berichtete ) heute nun auch den Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport. Das Thema steht in der Sitzung, die 18. 30 Uhr dieses Mal im Stadt- und Bergbaumuseum beginnt, auf der Tagesordnung.

Ziel der diesbezüglichen Beschlussfassung ist, den Oberbürgermeister der Stadt Staßfurt mit der Umsetzung des Konzepts zu beauftragen und das zum IBA-Thema " Aufheben der Mitte " gehörende Projekt zu begleiten.

2, 4 von fünf Millionen Euro werden gefördert

Knapp fünf Millionen Euro soll der " Gebäudekomplex am Großen Markt ", so der offizielle Arbeitstitel momentan, kosten. 2, 4 Millionen Euro Fördermittel sind laut Beschlussvorlage bereits bewilligt.

Als Nutzer des künftigen Objekts, das auf dem Gelände des historischen Rathauses entstehen soll, kommen die Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Staßfurt, eine größere gastronomische Einrichtung mit etwa 100 Plätzen, die Stadtbibliothek, das Bau- und Stadtarchiv in Frage. Außerdem soll ein gemeinsamer Empfangsbereich von Wobau und Stadt mit integriertem Bürgerservice Platz in dem geplanten Haus finden.

Ausstellung mit Blick in die Welt unter Staßfurt

Vorgesehen ist zudem eine ständige Ausstellung, die den Umgang mit dem Altkalibergbau in Staßfurt verdeutlicht. Auch die Ergebnisse des Forschungsverbundvorhabens

" Dynamik abgesoffener oder gefluteter Salzbergwerke und ihresDeckgebirgsstockwerks " soll hier präsentiert werden. Dazu gehört unter anderem ein dreidimensionales Modell von der Welt unter Staßfurt.

Noch immer nicht entgültig entschieden ist, ob ein Büro des Landesamtes für Geologie und Bergwesen Sachsen-Anhalts – jetzt in Neustaßfurt – in Staßfurt seine neue Heimat finden wird.

Zeitliches Ziel ist, die bereits im April dieses Jahres vom Stadtrat per Beschluss in Auftrag gegebenen Planungen bis zur Internationalen Bauausstellung 2010 umzusetzen.

Die Sitzung heute Abend ist öffentlich.