Ein Dreigängemenü in nur zwei Stunden zaubern, das haben gestern vier Teams, bestehend aus Schülerköchen, getan. Mannschaften aus Schönebeck, Förderstedt und Staßfurt traten in der Schönebecker Maxim-Gorki-Schule gegeneinander an, um in dem Wettbewerb des Erdgaspokals weiter zu kommen.

Schönebeck. Es brutzelt, zischt und dampft. Der Geruch von leckerem Essen liegt in der Luft. Wer hier Kochproÿ s erwartet, liegt falsch. Dafür stehen zwölf Mädchen und Jungen hinter den Öfen und schwingen Kochlöffel, Bratenwender und Rührbesen. Gestern fand das erste Turnier im Raum Magdeburg statt, bei dem es um das Weiterkommen im Bundeswettbewerb des 13. Erdgaspokals ging.

Vier Mannschaften aus Schönebeck, Staßfurt und Förderstedt nahmen an dem gestrigen Wettkochen teil und bewiesen unter ungewohnter Turnierstimmung das Können, das sie sich seit Beginn des aktuellen Schuljahres angeeignet haben. Ob gefüllte Paprikaschoten, eine Lachsterrine oder eine weiße Schokoladencreme – die Schüler ließen ihrer kulinarischen Kreativität freien Lauf. In nur zwei Stunden zauberten sie je ein dreigängiges Menü aus vorgegebenen Zutaten.

120 Punkte galt es zu erreichen. Vergeben wurden diese von Christian Ulrich, Vorsitzender des Vereins Magdeburger Köche. Der Fachmann achtete darauf, dass die Schüler die Zutaten ohne viel Abfall und ordentlich verarbeiteten. Schließlich durfte Ulrich alle zwölf Gerichte, die kalten Fisch, Hack eisch und Quark beinhalten mussten, probieren. Am Ende siegten die vier Köche von der Sekundarschule Förderstedt mit 90 der möglichen 120 Punkte. Sie überzeugten mit ihrem kochhandwerklichen Geschick und ihren Gerichten, die sie unter dem Titel " Leckeres Ge üster " zusammenfassten.

Dass die Schönebecker Maxim-Gorki-Sekundarschüler sich mit dem vierten Platz zufrieden geben müssen, haben die vier Dreizehnjährigen mit Fassung getragen. Sie bekamen von Ramona Krause, Pressebeauftragte des Erdgaspokals, ein Lob : " Dafür, dass sie Neulinge waren, haben sie sich gut geschlagen. "